“Mit persönlicher Hingabe”

14.10.2006

Einsatz für die Politik: Bei der letzten Sitzung des alten Samtgemeinderates ehrte Helmut Kamlage (Vierter von links) verdiente Mitglieder des Gremiums. Mit von der Partie Kamlages Nachfolger Peter Selter (Zweiter von links).

Mit persönlicher Hingabe”
ja Fürstenau/Bippen/ Berge.
“Demokratie lebt vom Ehrenamt.” Das hat einst Bundespräsident Theodor Heuss gesagt. Und das bekräftige Samtgemeindebürgermeister Helmut Kamlage. In doppelter Funktion ehrte er eine Reihe von verdienten Ratsmitgliedern aus der Samtgemeinde.

Die letzte Sitzung des alten Samtgemeinderates war durchdrungen von Erinnerungen an alte Zeiten,vom Abschied nehmen und vom Wunsch, dass alles gut weiterlaufen möge. Zunächst jedoch erhielten der Ratsvorsitzende Reinhold Schröder und der Ratsherr Hans-Jörg Koralewski für ihr 30-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik die Ehrennadel in Silber des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Die überreichte Helmut Kamlage, und zwar in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Kreisverbandes Osnabrück des Städte- und Gemeindebundes. Urkunden für 20 Jahre Ratsarbeit erhielten Hugo Hengelage, Winfried Knocks und Horst Selker.

Damit nicht genug. Auch die Samtgemeinde hatte noch Anerkennendes beizusteuern. Dieses Mal erhielten Reinhold Schröder und Hans-Jörg Koralewski<ehrenurkunden von Helmut Kamlage – nun in seiner Funktion als hauptamtlicher Bürgermeister. Hugo Hengelage, Winfried Knocks, Horst Selker sowie Alfons Bertke (25 Jahre im Samtgemeinderat) bekamen Gutscheine.

Und dann ging Helmut Kamlage noch einmal als Rednerpult, bedankte sich für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren, wies darauf hin, dass er seine Arbeit mit “großer persönlicher Hingabe”gemacht habe und wünschte sich für die Samtgemeinde eine gedeihliche Zukunft. Rat und Verwaltung hätten in der Vergangenheit einige wichtige Dinge auf den Weg gebracht – beispielsweise den Ausbau des Feuerwehrwesens oder die Sanierung der IGS in Fürstenau.

Auch Reinhold Schröder, der wie Helmut Kamlage seine letzte Ratssitzung als Amtsträger absolvierte, fand lobende Worte. Es habe in den vergangenen zehn Jahren unter Helmut Kamlage Spaß gemacht, zu den Sitzungen zu kommen. Dies sei in der Zeit davor nicht immer so gewesen. Marathonsitzungen und politisches Hickhack hätten die Arbeit schwer gemacht. Dass dies anders geworden sei, sei auch ein Verdienst von Helmut Kamlage.