Minister lobt die Arbeit der Jugendfeuerwehren

04.09.2011
Ein eigenes Bild machte sich Innenminister Uwe Schünemann (6. von rechts)

Ein eigenes Bild machte sich Innenminister Uwe Schünemann (6. von rechts)

Fürstenau. Es wird immer schwieriger, Menschen zu finden, die ehrenamtlich tätig sein wollen. Das gilt auch für die Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Fürstenau. Mit welchen Maßnahmen man dem demografischen Wandel begegnen und mehr Interesse für die Tätigkeiten der Feuerwehren schaffen kann, war jetzt Thema eines Gesprächs zwischen Innenminister Uwe Schünemann und dem Samtgemeindekommando.

Auch einige Kreistagskandidaten aus der SG Artland und Fürstenau waren vor Ort, um sich über die Sorgen der Feuerwehrleute zu informieren. Eingeladen hatte der CDU-Gemeindeverband an den Standort der Wehr in Fürstenau.

Minister Schünemann zeigte sich angetan von den Vorschlägen. Bei der Werbung um Nachwuchs müsse auf eine angemessene Ausstattung und Betreuung der Engagierten ebenso Wert gelegt werden, wie auf eine funktionierende Anerkennungskultur. „Vor allem müssen wir jedoch auch die Arbeitgeber mit ins Boot holen“, unterstrich Schünemann. Der Minister sagte zu, dass die Vorschläge der Wehren schon im Oktober Grundlage eines Arbeitskataloges sein würden, der von einer Expertengruppe im Ministerium ausgearbeitet würde.