Mehrgenerationenhaus: Im ersten Anlauf Geld vom Bund?

17.09.2006

Mehrgenerationenhaus: Im erstenAnlauf Geld vom Bund?
ja Berge.
Bekommt das Mehrgenerationenhaus in Berge für die nächsten fünf Jahre jährlich40000 Euro vom Bund? Eine Frage, die in Kürze in Berlin entschieden werdensoll.

Derzeit „stricken“ Peter Selter von der SamtgemeindeFürstenau und Alfons-Julius Bruns – Geschäftsführer des Familienzentrums„Pusteblume“, das Träger des Mehrgenerationenhauses ist – mit Hochdruck aneinem Förderantrag. Bis Mittwoch, 20. September, muss er in Berlin sein. Dortsollen für die ersten 50 Häuser in Deutschland nach der Ausschreibungsphase imOktober die Gelder für fünf Jahre vergeben werden. Weitere Häuser will der Bundnach einer zweiten Bewerberwelle bis Ende 2007 fördern.

Bisher hat das Mehrgenerationenhaus in Berge jährlich 40000 Euro vom LandNiedersachsen bekommen. Das zieht sich aber in Absprache mit dem Bund zum 31.Dezember 2006 aus der Förderung zurück. Gleichwohl gibt es nach Gesprächen desLandtagsabgeordneten Reinhold Coenen mit dem Sozialministerium in Hannover dieZusage, dass die Berger auch weiter Geld vom Land bekommen, falls sie nichtgleich in der ersten Ausschreibungsphase für die 50 Häuser in dieBundesförderung aufgenommen werden. Insgesamt sollen nach den Plänen vonMinisterin Ursula von der Leyen bis 2010 in Deutschland 439Mehrgenerationenhäuser in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadtentstehen. Da gibt es viele Anträge zu sichten.

Peter Selter und Alfons-Julius Bruns sind jedoch recht zuversichtlich, dassihre Bewerbung vielleicht schon im ersten Anlauf Erfolg hat. Das Berger Projektwerde schließlich schon vom Land gefördert. Überdies habe es bereits kürzlichein Gespräch mit dem zuständigen Berliner Staatssekretär Gerd Hoofe in Bergegegeben. Er habe bei seinem Besuch in der Samtgemeinde das Projekt positivbewertet und zudem deutlich gemacht, wo-rauf der Bund besonders achte,erklärten Selter und Bruns.