Erstmals besuchte der Bundestagsabgeordnete Dr. André Berghegger die Richter Möbelwerkstätten in Fürstenau. Begleitet wurde er von Dirk Imke, der bei der Kommunalwahl 2021 für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters kandidiert, Bürgermeisterin Manuela Nestroy und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Samtgemeinderat Friedhelm Spree. Die Politiker interessierten sich insbesondere über die Corona-bedingten Einflüsse auf den Betrieb.

Als Ein-Mann-Betrieb startete Reinhard Richter 1976 im emsländischen Schapen mit kleinen Möbelstücken, exklusivem Innenausbau und der Restauration von Antikmöbeln. Seit 1981 ist das Unternehmen in Fürstenau ansässig und beschäftigt heute ca. 80 Mitarbeitende. Die Idee, in den exklusiven Möbelbau im Objektbereich, in Messe- und Schiffsinnenbau einzusteigen, kam und kommt bei den Kunden im In- und Ausland gut an. Corona-bedingt ist der Messebau derzeit aktuell allerdings zu 100% eingebrochen. Für einen Teil der Mitarbeiter in dieser Sparte musste zeitweilig Kurzarbeit angemeldet werden. Im Bereich Trenn- und Schrankwandsysteme konnte sich die Firma erfolgreich am Markt etablieren. Damit sind die Richter Möbelwerkstätten fachlich breit aufgestellt und das Unternehmen kommt einigermaßen durch die aktuelle Krise.

Auf Nachfrage von Dr. André Berghegger, wie es mit der Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden aussehe, antworteten die Geschäftsführer sehr positiv. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, weltweit agierend sei die Firma ein gefragter Arbeitgeber. „Natürlich brauchen auch wir immer wieder neue Mitarbeiter und Fachkräfte. Allerdings ist der Montage-Bereich aktuell nicht so gefragt“, wird die Familie Richter zitiert. In der Firmenphilosophie liegt der Fokus aber auf dem familiären Umgang unter- und miteinander. „Und das klappt gut, denn die Dauer der Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiter gibt uns recht“, so die Geschäftsführer Reinhard und Friedhelm Richter.

Auf die Frage von Dirk Imke, welche Wünsche die Familie an die Politik habe, lautete die einhellige Antwort der Firmeninhaber: „Weniger Bürokratie!“ – ob es dabei um Statistiken, um die Datenschutzgrundverordnung oder die Anforderungen der Berufsgenossenschaft geht.