Von der Standsicherheit des neuen Steges überzeugten sich jetzt die Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Fürstenau zusammen mit den "Bauherren", den Vertretern der Grafelder Landjugend. Foto: Peter Selter

NOZ von Peter Selter

Grafeld. Begeistert zeigten sich die Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Fürstenau vom Zustand des Freilandlabores bei ihrem Besuch des Lernstandortes Grafelder Moor/Stift Börstel.

So viel Aufmerksamkeit für ihr Freilandlabor haben sich die Verantwortlichen des Lernstandortes Grafelder Moor schon lange gewünscht: Nachdem die fleißigen Mitglieder der Katholischen Landjugend-Bewegung (KLJB) Grafeld den Steg im Lernstandort Grafelder Moor/Stift Börstel bei der jüngsten 72-Stunden-Aktion in diesem Sommer erneuert hatten, besuchte jetzt die CDU-Samtgemeinderatsfraktion das Freilandlabor im Herzen des Grafelder Moors.

Dank an die Landjugend

„Insbesondere die Erneuerung des Steges wurde immer wieder von uns angemahnt, denn der Holzsteg stand im Zentrum des Besucherinteresses“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Spree. Von besagtem Steg aus könnten Schüler mit dem Kescher seltene Tiere oder Pflanzen entdecken und untersuchen. Nun sei der neue Steg endlich fertig. Die Landjugend habe während der 72-Stunden-Aktion ganze Arbeit abgeliefert, betonte Spree unter dem Applaus seiner Fraktionskollegen. Mehr als 100 Helfer hätten gut 2000 Arbeitsstunden geleistet und mehrere Tonnen Material verbaut.

Jetzt könnten vor allem wieder Schulklassen die zahlreichen Möglichkeiten zum fächerübergreifenden Lernen in den Bereichen Ökologie, Religion und Geschichte nutzen. „Umweltbildung für Kinder erlebbar machen ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft“, so Spree. Als Fraktion würden sie auch künftig die nachhaltige und ökologische Pflege sowie die Bewirtschaftung des Moores durch eine Schäferei politisch begleiten.