Lebendig Patenschaft trotz Umstrukturierung

28.08.2004

Bei strömenden Regen marschierten die Soldatinnen und Soldaten des Regimentes durch die Fürstenauer Innenstadt zum Schloss, wo ein ökomenischer Feldgottesdienst im Freien gefeiert wurde. Neben den Militärpfarrern Heinrich Kramer und Uwe Kolisch wirkten auch Pastorin Anke Kusche sowie Pfarrer Hubert Schütte und Pastoralassistentin Inge Zumsande mit.Militärpfarrer Kramer erinnerte daran, dass wärend der Kabuleinsätze die Fürstenauer Briefe geschrieben, Packete geschickt und in den Gottesdiensten gebetet hätten. “Das ist gelebte Patenschaft!”
“Wir fühlen uns wohl und akzeptiert in Fürstenau”, hob auch Oberfeldarzt Hans-Ulrich Wanning das gute Verhältnis zwischen Bürgern und Soldaten noch einmal in seiner Ansprache hervor. Das sei nicht selbstverständlich. Die Patenschaft sei trotz aller Umstrukturierungen in den vergangenen 25 Jahren stets lebendig geblieben.
Stadtdirektor Helmut Kamlage bekam als Integrationsfigur zwischen Bundeswehr und Bürgern von Generalarzt Dr. Arno Roßlau vom SanKdo 1 aus Kiel, das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold ans Revers geheftet.
“Wir wollen niemals auseinander gehen”, sprach Bürgermeister Reinhold Schröder in Anlehnung an das bekannte Lied die Hoffnung aus, dass die Bundeswehr der Stadt Fürstenau noch lange erhalten bleiben möge. Er ermutigte die Soldatinnen und Soldaten, weiter “Ja” zu ihren Auslandseinsätzen als “Friedensstifter” zu sagen.
Die feierlichkeiten werden mit einem Tag der offenen Tür in der Pommern-Kaserne und einem Frühschoppen auf dem Marktplatz abgerundet.