Kommune will Gespräche führen – Landkreis bald Träger der IGS in Fürstenau?

01.03.2015

NOZ 27.02.2015

Fürstenau. Das, was sich im vergangenen Jahr angedeutet hat, wird nun Realität. Die Verwaltung der Samtgemeinde Fürstenau wird mit dem Landkreis Gespräche zur Rückübertragung der Schulträgerschaft für die Integrierte Gesamtschule führen. Dem stimmte der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu.

In der jüngeren Vergangenheit war die Frage der Trägerschaft für die IGS – sie ist 1981 von Landkreis zurück an die Samtgemeinde gegangen – immer mal wieder thematisiert worden – auch vor dem Hintergrund der jüngsten schulpolitischen Debatten im Nordkreis . Nun hätten sich die Gruppen im Samtgemeinderat – CDU/UWG sowie SPD/Grüne – darauf verständigt, gemeinsam die Gespräche mit dem Landkreis anzustoßen, wie Helmut Tolsdorf für die Gruppe SPD/Grüne betonte. Friedhelm Spree hob für die Gruppe CDU/UWG hervor, dass der Antrag für die Gespräche bewusst von beiden Gruppen gestellt worden sei. Generell gehe es darum, verantwortungsvoll gegenüber der IGS zu handeln, einer Schule, die in der Vergangenheit und Gegenwart erfolgreich gearbeitet habe und dies auch in der Zukunft tun solle. Angesichts der Strukturschwäche der Samtgemeinde könne eine Übertragung der Trägerschaft sinnvoll sein. Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken betonte, dass das Beste für die IGS erreicht werden solle. Er sei deshalb froh, dass nun mit dem Landkreis ausgelotet werden könne, welche Möglichkeiten es gebe, um dann Entscheidungen treffen zu können.