Kinderkrippe in Berge hat Arbeit aufgenommen

09.03.2013

NOZ 08.03.2013

Berge. Die erste volle Woche ist rum: Am 1. März hat die evangelisch-lutherische Kinderkrippe in Berge ihre Arbeit aufgenommen. Noch muss sich alles einspielen, noch ist nicht alles fertig. Doch die kleinen Bewohner der Krippe mit dem Namen „Sonnenschein“ fühlen sich bereits richtig wohl, wie die Gäste sofort feststellen.

Klar. Die ersten Tage waren aufregend. Arbeitsabläufe mussten sich trotz guter Vorbereitung einspielen, die Jungen und Mädchen ihre neue Umgebung erst noch erkunden. Noch ist jeweils ein Elternteil dabei, um einen möglichst sanften Übergang in das Krippenleben zu gewährleisten. Gemeinsam mit den Erzieherinnen klappt das mit jedem Tag ein bisschen besser.

Das liegt auch an der Ausstattung der Räume. Da hängt ein kleiner Spiegel auf Augenhöhe für die Krabbelkinder, da gibt es schön flache Spielpodeste, die die Kinder spielerisch erklimmen können, da lockt eine Holzkonstruktion mit vielen Ebenen und einer Rutsche.

All das haben auch Privatleute aus Berge mit ihren Spenden ermöglicht. Zudem hat sich die Simper-Stiftung großzügig engagiert.

Es gibt ja so viel zu entdecken ... gerade in der neuen Kinderkrippe in Berge. Foto: Jürgen Ackmann

Es gibt ja so viel zu entdecken … gerade in der neuen Kinderkrippe in Berge. Foto: Jürgen Ackmann

Eltern, die sich selbst ein Bild vom Geschaffenen machen möchten, können dies nach telefonischer Absprache jederzeit tun. Zudem ist am 7. April die offizielle Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür geplant. Hier hat die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der Kinderkrippe zu verschaffen.

Auch sonst ist viel im Fluss. Das betrifft beispielsweise die Öffnungszeiten der Krippe. Leiterin Sandra Moormann betonte angesichts der Debatten im Ort, dass die Öffnungszeiten natürlich bedarfsorientiert ausgerichtet würden. Zwar sei die Krippe momentan von 8 bis 12 Uhr geöffnet, aber sobald es andere Wünsche gebe, werde darauf eingegangen und alles geregelt. „Wir werden bestimmt keine Eltern abweisen“, so Sandra Moormann. Alles andere entspreche nicht der Wahrheit.

Auch Samtgemeindebürgermeister Peter Selter betonte, dass auf jeden Fall „nachfrageorientierte Lösungen“ im Sinne der Eltern geschaffen würden.

Weitere Infos: 05435/33692 05