Kindergärten in der Samtgemeinde: Vorschläge erarbeitet

05.10.2010

Fürstenau/Bippen/Berge. Die geplante Zusammenlegung der Kindergärten in Fürstenau, Bippen und Berge unter dem Dach der Samtgemeinde  nimmt Formen an. Ein Arbeitskreis hat sich inzwischen auf ein Übernahmemodell verständigt, das nun die Kommunalpolitiker in den jeweiligen Räten beraten müssen.

Wie berichtet, möchte die Samtgemeinde die Kindergärten – ähnlich wie in den Samtgemeinden Bersenbrück und Artland – in eine Verwaltungshand legen. Bisher waren die Bippener, Berger und Fürstenauer jeweils selbst verantwortlich, wenn es beispielsweise um die Bezuschussung oder die Gestaltung der Kindergartenbeiträge ging. Die Neuregelung der Zuständigkeiten ermögliche unter anderem eine konzeptionell abgestimmte und einheitliche Kindergartenarbeit. Davon würden alleEltern und Kinder profitieren – auch unter dem Aspekt der Gleichbehandlung, wie es hieß.

Die Arbeitsgruppe, der unter anderem die Bürgermeister von Berge, Bippen und Fürstenau, der Samtgemeindebürgermeister sowie Vertreter der Ratsfraktionen angehören, haben nun einen Vorschlag als weitere Diskussionsgrundlage erarbeitet. Er sieht unter anderem eine einheitliche Gestaltung der Elternbeiträge in allen fünf Kindergärten der Samtgemeinde vor.

Eine einkommensabhängige Berechnung der Beträge soll es nicht mehr geben. Weiterhin hat der Arbeitskreis eine Regelung zum finanziellen Ausgleich zwischen den Mitgliedsgemeinden gefunden, um niemanden zu benachteiligen. Auch das Thema „Krippenplätze“ war Gegenstand der Verhandlungen. Hier liegt ebenfalls ein Vorschlag auf dem Tisch, der für die ganze Samtgemeinde gelten soll.

Nun müssen die Bürgermeister die Vorschläge in die jeweiligen Ratsgremien einbringen, wie Samtgemeindebürgermeister Peter Selter betonte.

Nach diesen Debatten könnte dann eine endgültige Entscheidung folgen