Kaserne: Pläne werden konkreter

06.07.2008

Kaserne: Pläne werden konkreter
ja Fürstenau.
Nach dem ersten großen Schritt geht es nun für die Pommernkaserne in vielen kleinen Schritten voran – konzentriert und zügig.

Nachdem drei niederländische Investoren das Gelände gekauft haben, wird nun ein „städtebauliche Vertrag“ zwischen der Stadt Fürstenau und der neuen Ferien- und Freizeitpark-GmbH vorbereitet, wie Stadtdirektor Peter Selter in jüngsten Sitzung des Rates sagte. In diesem Papier wird genau geregelt, wer was bezahlt, wer was plant und ob es Fördergelder gibt.

Parallel dazu haben die Niederländer Kontakt zu einem Architekten aufgenommen, der ein erstes konkretes Konzept für den Ferien- und Freizeitpark ausarbeiten und präsentieren soll. Wenn beides vorliegt – also der städtebauliche Vertrag und der Nutzungsentwurf – dann folgt der konkrete Planungsauftrag für die Bauleitplanung. Den Aufstellungsbeschluss dafür hat der Rat bereits gefasst. „Wir stehen also in den Startlöchern“, betonte der Stadtdirektor.

Wenn alles geregelt ist, wird darüber hinaus ein Auftrag an die Firma „Baubecon“ vergeben, die als Träger für den „Stadtumbau West“ tätig sein soll. Das ist ein Programm, aus dem die Stadt – wie berichtet – in den nächsten Jahren bis zu acht Millionen Euro erhält, die sie zweckgebunden in den Ausbau der Infrastruktur auf dem Gelände der Pommernkaserne stecken muss. Investitionen, die natürlich auch dem Freizeit- und Ferienpark-Projekt nicht schaden. Voraussetzung ist aber immer, dass die gleiche Summe von anderer Seite beigesteuert wird.

Das sind für normale Bürger alles komplizierte Verfahren. Für alle, die es konkreter mögen: Bald starten die Bauarbeiten in der alten Offiziersheimgesellschaft. Dort richten die Niederländer im August ihr Projektbüro ein.