Interview mit der CDU-Kandidatin für das Amt der hauptamtlichen Bürgermeisterin der Samtgemeinde Fürstenau

08.03.2014

Ihre Botschaft lautet „Mit Kompetenz und Herz“. Was verbinden Sie damit?
„Kompetenz und Herz“ beschreibt treffend, welche Voraussetzungen ich für das Amt einer Samtgemeindebürgermeisterin mitbringe und wie ich an meine Aufgaben herangehe.
Neben dem erfolgreichen Abschluss des Master-Studiengangs für „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ zeichnet mich vor allem eine langjährige praktische Verwaltungs- und Führungserfahrung großer Organisationseinheiten aus. Darüber hinaus profitiere ich von meiner 10 jährigen aktiven Zeit im Rat der Samtgemeinde Fürstenau.
Die Weiterentwicklung und Gestaltung  von Organisationen sowie die Übernahme von Verantwortung bereitet mir Freude.
Seit vielen Jahren engagiere ich mich mit viel Herz ehrenamtlich. Egal, ob in der Landjugend, im Sportverein oder im Vorstand der kfd Grafeld. Die vorhandenen Vereinsstrukturen müssen wir schützen und pflegen.
Ich möchte die Chance nutzen, mich maßgeblich in die Zukunftsgestaltung unserer Samtgemeinde einzubringen

Welche Erfahrungen haben Sie Rahmen Ihres bisherigen Wahlkampfes gemacht?
Ich habe in den letzten Wochen viel Unterstützung erfahren. Hierfür möchte ich allen ganz herzlich danken!
Mit den Menschen der Samtgemeinde Fürstenau ins Gespräch zu kommen und den Dialog zu suchen, ist ein wichtiges Anliegen von mir. Nur so kann ich feststellen, wo der Schuh drückt und sich Handlungsfelder ergeben.

Ihre Bürgermeisterkandidatin für die Samtgemeinde Fürstenau

Ihre Bürgermeisterkandidatin für die Samtgemeinde Fürstenau

Wo haben sich Handlungsfelder für Sie ergeben?
Die Gespräche haben gezeigt, dass vor allem das Thema Finanzen und die damit verbundenen Einschränkungen die Menschen bewegen. Um eine Handlungsfähigkeit zurückzuerlangen und zu erhalten, ist der Abbau von Schulden sowie ein ausgewogenes Verhältnis von nachhaltigen und sinnvollen Investitionen vorrangig.

Auch die Wirtschaftsförderung sowie die Erhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur im ländlichen Raum sind wichtige Themen
Im Bereich Tourismus sehe ich weitere Chancen, beispielsweise durch eine umfassendere Bündelung der vorhandenen Angebote. Es muss uns gelingen, unsere vorhandenen Stärken hervorzuheben und diese zu kommunizieren.

Das vielfältige schulische Angebot in unserer Samtgemeinde, dass den Kindern passgenaue und gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet, gilt es zu stärken. Dieses ist neben dem Aspekt „Sicherheit“ ein wichtiger Standortfaktor.
Der Präventionsarbeit dürfte künftig mehr Bedeutung zukommen. Vorbeugen hat sich immer ausgezahlt.

Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, wie wichtig unsere freiwilligen Feuerwehren sind. Um auch künftig die Hilfeleistung im Brand- und Bergungsfall gewährleisten zu können, ist eine angemessene Ausstattung, aber auch eine entsprechende personelle Aufstellung erforderlich. Dabei sind unsere Feuerwehren viel mehr. Sie sind wichtiger Baustein im gesellschaftlichen Leben.

Das Thema „Windenergie“ bewegt zurzeit viele Menschen. Wer sich für alternative Energien ausspricht, muss auch Räume dafür schaffen – aber mit Augenmaß. Die Interessen der Betroffenen müssen im laufenden Verfahren angemessene Berücksichtigung finden.