Sie soll in drei Bauabschnitten saniert und erweitert werden – die Grundschule in Schwagstorf

NOZ

Das Projekt, das sich die Samtgemeinde Fürstenau vor die Brust genommen hat, ist notwendig, aber auch nicht ganz preiswert. Würden alle drei Bauabschnitte in einem Rutsch umgesetzt, könnte auf einen Schlag eine Summe von bis zu 1,5 Millionen Euro zusammenkommen. Deshalb gibt es in der Verwaltung und den politischen Gremien die Überlegung, die Bauabschnitte je nach Möglichkeit zumindest teilweise zeitlich zu staffeln. Derzeit sind für das laufende Haushaltsjahr 200.000 Euro im Etat eingeplant, für 2021 weitere 600.000 Euro.

Im ersten Bauabschnitt, den das Architekturbüro mit rund 548.000 Euro kalkuliert, ist unter anderem vorgesehen, im Bestand Umbauten vorzunehmen und zusätzliche Räume zu schaffen. So muss das ohnehin beengte Lehrerzimmer wegen der gestiegenen Anzahl an Lehrkräften vergrößert werden. Überdies ist geplant, Differenzierungs- und Fachräume zu schaffen und so zu gestalten, dass sie den Ansprüchen genügen. Im zweiten Bauabschnitt sieht der vorliegende Entwurf vor, eine Mensa nebst weiteren Räumen für den Ganztag sowie eine neue Toilettenanlage zu bauen. Würden diese beiden Bauabschnitte zusammen umgesetzt, käme eine Summe von rund 1.16 Millionen Euro zusammen.

Der dritte Bauabschnitt ist einem neuen Bewegungsraum für die Schule gewidmet. Je nach Ausführung und Größe – 95 Quadratmeter oder 115 Quadratmeter – müsste die Samtgemeinde zwischen 290.000 Euro und 330.000 Euro aufbringen.

Das ist zunächst die Faktenlage auf der Grundlage der Entwurfsplanung. Wie sich in der jüngsten Sitzung des Ausschusses Familien und Bildung zeigte, gibt es noch Beratungsbedarf, zumal die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise noch nicht abzuschätzen sind. Jörg Brüwer erklärte vor diesem Hintergrund, dass die Samtgemeinde zumindest vorerst am bisherigen Konzept und am Fahrplan festhalten solle – alles andere werde sich ergeben. Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken wiederum wies darauf hin, dass überdies noch geklärt werden müsse, ob es möglicherweise Zuschüsse aus Fördertöpfen des Landes oder des Bundes gebe.

Der Ausschuss für Familien und Bildung verständigte sich darauf, den vorgelegten Plänen des Architekturbüros Schröder zuzustimmen. Es soll nun zunächst den Bauantrag für die Erweiterung und den Umbau der Grundschule für alle drei Bauabschnitte stellen. Je nach Ausgang der weiteren Beratungen muss gegebenenfalls die Finanzplanung der Samtgemeinde Fürstenau für 2021 und die Folgejahre angepasst werden.