IGS Fürstenau verabschiedet einen “Superjahrgang”

28.06.2004

Mit unverhohlenem Stolz verwies Schulleiter Karl-Heinz Dirkmann darauf, dass 13 Schüler dieses so erfolgreichen Jahrgangs- im Übrigen mehrheitlich Jungen- einst keine Gymnasialempfehlung gehabt hätten. Es zeige sich, dass die Ausrichtung der IGS, den Weg möglichst lange offen zu halten, der richtige sei “und” so Dirkmann wörtlich, “dass die Schulstrukturreform mit ihren sehr frühen Festlegungen falsch sein kann.” Als Jahrgangsbeste hatte Juliane Kunert abgeschlossen (1,1). Die Fürstenauerin erhielt den “Johann Heinrich Hammer-Preis”, den der Förderverein der Schule in Erinnerung an einen besonderen Schulmeister Fürstenaus zum zweiten mal verlieh. Fördervereinsvorsitzender Friedhelm Spree, der in seinem Grußwort auch an die “schon immer fortschrittliche und bisweilen gar revolutionäre Züge” tragende Schulstruktur Fürstenaus erinnerte, lobte das positiver Erscheinungsbild der Schule. Helmut Kamlage, Bürgermeister der Samtgemeinde Fürstenau, hob den Anteil des Schulträgers hervor. Er empfahl den Absolventen, an ihre Fähigkeiten zu glauben. Mit dem Abitur seien sie für die Zukunft gut gerüstet, so Kamlage. “Nehmt euer Leben an und macht was draus”, wandte sich ElternsprecherinChristiane Raster an die Mädchen und Jungen.
Das Abitur sei der Höhepunkt der Schulzeit und ein hoher Bildungsstand, sagte Oberstufenkoordinatorin Sigrid Leunert-Pankratz. Die Pädagogin weiter:”Vertraut auf eure Kenntnisse und Fähigkeiten, habt Mut zur Kreativität und tragt dazu bei, dieser Welt gerechter zu machen.” Und mit seiner abschließenden Bitte schien Schülersprecher Sebastian Schmidt im Rahmen seines herzlich verpackten Rückblicks dem IGS-Abi-Jahrgang 2004 auus der Seele zu sprechen:”Lasst uns die Hoffnung, den Mut und das Glück dieses Lebens leben, für das wir 13 Jahre gelertn haben.