Herbert Gans geht für die CDU ins Rennen

29.03.2006

Nach Abhandlung der Regularien ging es um die Kür des Spitzenkandidaten für die Stadtratswahl, also jenes Mannes, der- je nach Wahlausgang im September- zugleich den ersten Zugriff auf das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters in Fürstenau hätte.
Hier trafen zwei Bewerber aufeinander, die in ihren Lebensläufen einige Parallelen aufweisen, aber grundverschieden auftraten. Beide waren oder sind beruflich mit der Bundeswehr eng verbunden, beide haben jeweils zwei Kinder, beide stehen einer CDU-Organisation vor – Gans seit zehn Jahren dem Ortsverband, Spree seit zwei Jahren dem Gemeindeverband.
Herbert Gans machte es bei seiner Vorstellung kurz: ein paar Daten zu seinem Werdegang, eine etwas ausfürlichere Darstellung seiner Arbeit im Ortsverband, verzicht auf politische Statemens.
Völlig anders agierte Friedhelm Spree. Im Mittelpunkt seiner Ansprache an die Mitglieder stand ein Program für die Zeit nach der Wahl – überschrieben mit dem Titel “Aufbruch in eine bessere Zukunft”. Bundeswehrstandort, familienfreundliche Politik, Schulkonzept,ländliche Entwicklung – Stichworte, zu denen Friedhelm Spree seine Vorstellungen benannte.
Als das letzte Wort verklungen war, waren die “Kreuzchenmacher” gefragt. Und die produzierten ein eindeutiges Ergebnis: 37 Stimmen gingen an Herbert Gans, 17 an Friedhelm Spree, zwei Christdemokraten enthielten sich der Stimme. Damit sitzt der neue Mann fest im Sattel. Diskussionen erübrigen sich.