Grundschüler können im Bus bleiben

06.11.2007

Grundschüler können im Bus bleiben
ja Bippen.
Das war eine schnelle Reaktion: Nach einer Vermittlungsaktion der Samtgemeinde Fürstenau wird die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück-Nord (VOS) den Busfahrplan für Vechteler Schüler umstellen. Sie müssen auf ihrem Weg zur Grundschule in Bippen nicht mehr in Fürstenau an der IGS umsteigen.

Wie berichtet, hatte der Elternrat der Grundschule Bippen kürzlich eine Unterschriftenaktion gestartet, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Es sei aus Sicherheitsgründen unzumutbar, dass Erst- und Zweitklässler auf dem großen Busbahnhof in Fürstenau umsteigen müssten, hieß es. Die Unterschriften, die die Eltern seit einigen Wochen sammeln, können nun zumindest in dieser Frage wohl in der Schublade bleiben. Wie Samtgemeindebürgermeister Peter Selter gestern berichtete, werde die neue Regelung für die Vechteler Schüler sofort umgesetzt. Zwar sei die Klärung solcher Dinge eigentlich Angelegenheit von Schule und Landkreis beziehungsweise der VOS, doch sei die Samtgemeinde gern vermittelnd tätig geworden. Er hoffe, dass die neue Regelung schnell funktioniere.

Was die Ankunftszeiten der Busse zur ersten Stunde angeht, so ist hier keine schnelle Lösung möglich. Eine Änderung in Bippen würde gleich alle anderen Fahrpläne in der Region ins Rutschen bringen. Dass derzeit zwischen der Ankunftszeit der Busse – planmäßig 7.48 Uhr – und dem Schulbeginn – planmäßig 7.50 Uhr – aktuell nur noch zwei Minuten liegen, hängt damit zusammen, dass einerseits die Grundschule ihre Anfangszeit vorverlegt hat, andererseits die VOS ihre Busankunftszeiten etwas nach hinten verlegt hat. Hier hat es offensichtlich Defizite bei der Absprache gegeben. Die VOS wusste nicht, dass die Grundschule ihren Unterrichtsstart vorverlegt hat.

Umso wichtiger ist es nun, dass die Busse absolut pünktlich kommen. Kontrollen von Eltern haben aber ergeben, dass das nicht immer der Fall ist. Um dieses Problem zu beheben, gibt es zwei Möglichkeiten. Die VOS fährt demnächst wieder früher oder die Schule startet den Unterricht wieder später. So oder so: Die stellvertretende Elterratsvorsitzende Silke Wolke-Finke freut sich zunächst einmal darüber, dass den Vechteler Kindern das Umsteigen erspart bleiben soll. Das sei gut.