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Fürstenau. Drei wichtige Bauprojekte in Fürstenau nehmen Fahrt auf – die Erweiterung der Grundschule Fürstenau, die Erweiterung der Grundschule Schwagstorf und der Neubau der Turnhalle an der 1912-Schule. Ein Überblick.

Grundschule Fürstenau: Wie Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken in der jüngsten Sitzung des Rates berichtete, hat der Samtgemeindeausschuss beschlossen, die ersten Gewerke für die Maurer, Zimmerer und Dachdecker zu vergeben. Derzeit lägen die Unterlagen zur Sichtung beim Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Osnabrück. Erste vorbereitende Arbeiten für das Bauprojekt – wie das Fällen einiger Bäume und die Beseitigung des Großteils der Fahrradunterstände – sind bereits erfolgt. Insgesamt ist das Bauvorhaben mit rund 1,8 Millionen Euro veranschlagt. Für das Geld werden unter anderem neue Differenzierungsräume und eine Mensa gebaut. Hinzu kommt ein Ganztagstrakt mit sanitären Anlagen, ein Besprechungsraum für Elterngespräche und ein Raum für die Sozialpädagogin. Auch das Foyer mit seinen 335 Quadratmetern wird neu gestaltet und ein Musikraum integriert. Im Gegenzug wird der Musikraum zum Bewegungsraum.

Grundschule Schwagstorf: Mit Blick auf die ebenfalls notwendige Erweiterung der Grundschule Schwagstorf hat der Samtgemeindeausschuss die Verwaltung beauftragt, eine Ausschreibung zu den Planungsleistungen vorzunehmen und einen Architekten zu beauftragen. Das Vergabegespräch finde am 18. Dezember statt, so Benno Trütken. Platz benötigt die Grundschule unter anderem für Fach-, Differenzierungs- und Betreuungsräume. Dabei geht es vor allem darum, die räumlichen Voraussetzungen für die Inklusion zu schaffen.

Turnhalle: Nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung herrscht Klarheit. Eine Sanierung der Turnhalle an der 1912-Schule lohnt nicht. Sie muss abgerissen werden. Der Samtgemeindeausschuss hat nun die Verwaltung beauftragt, „Alternativen für einen Neubau unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte zu erstellen“, so Benno Trütken.