Gegenseitige Rücksichtnahme nötig – Fürstenau: Zebrastreifen macht Schulweg sicherer

21.02.2014

NOZ 20.02.2014

fri Fürstenau. Die Kassen seien zwar leer, für die Sicherheit der Schüler in Fürstenau müsse Geld da sein, erklärte Samtgemeindebürgermeister Peter Selter. Am Dienstag traf er sich mit den Schulleitern am neuen Zebrastreifen, der an der Kreuzung zwischen Veilchenstraße und Schorfteichstraße eingerichtet worden ist.

 Klare Sache: Schulleitung und Bürgermeister, Eltern und Schüler hoffen auf mehr Verkehrssicherheit. Foto: Florian Risch


Klare Sache: Schulleitung und Bürgermeister, Eltern und Schüler hoffen auf mehr Verkehrssicherheit. Foto: Florian Risch

Dass eine Entschleunigung, die mit dem Zebrastreifen einhergeht, gerade in diesem Bereich wichtig ist, hängt auch mit der fehlenden Umgehungsstraße für Fürstenau zusammen. Der Bereich, der jetzt den Zebrastreifen erhält, ist besonders zu bestimmten Zeiten viel befahren – auch von Schulbussen. Problematisch ist das vor allem, weil die Straße Bestandteil von vielen Schulwegen ist und die Schüler auch die Fahrbahn überqueren müssen.

Das heißt, dass zeitweilig dichter Verkehr auf große Schülerströme trifft – Grundschüler sind unterwegs, die Jungen und Mädchen der Integrierten Gesamtschule. Um die Sicherheit nun zu erhöhen, hat die Kommune den Zebrastreifen mit einer neuen Beleuchtungsanlage eingerichtet. Er soll für mehr Sicherheit auf dem täglichen Schulweg sorgen besonders für die jungen Schüler.

Gleichwohl: Damit der Erfolg aber eintritt, sind alle gefragt: Es gilt jetzt, dass der Überweg auch genutzt wird. Eltern und Lehrer sollten stetig an die Benutzung des Zebrastreifens erinnern, damit sich auch die Autofahrer daran gewöhnten, dass an der betreffenden Stelle besondere Vorsicht geboten sei, hieß es beim Ortstermin in dieser Woche.

Kurzum: Der Zebrastreifen allein ersetzt die gegenseitige „Verkehrserziehung“ und Rücksichtnahme nicht.