Füstenauer bauen Schulden ab

03.09.2009

ja Fürstenau.
Natürlich. Der Haushalt der Stadt Fürstenau ist mit all seinen Schulden kein erbauliches Zahlenwerk.

Aber immerhin ist es 2008 gelungen, sowohl die Schulden als auch den Fehlbedarf zu reduzieren. Das machte Finanzchef Paul Weymann in der jüngsten Sitzung des Rechnungsprüfungsauschusses klar. Einige Details: Betrug der Fehlbetrag – also die Summe, mit der die Stadt auf ihrem Girokonto in der Kreide steht – Anfang 2008 noch 3,31 Millionen Euro, so schrumpfte sie auf nunmehr 2,96 Millionen Euro. Das liegt einerseits an den höheren Gewerbesteuereinnahmen, andererseits an den „Bedarfszuweisungen“ vom Land für besonders arme Kommunen. Auch der reguläre Schuldenberg ist geschrumpft, und zwar von 3,10 Millionen Euro auf 3,05 Millionen Euro. Ob es der Kommune aber mit dieser Salamischeibentaktik gelingt, weiter erfolgreich zu sein, ist nicht sicher. Die Gewerbesteuern sind inzwischen konjunkturell bedingt eingebrochen, wie der erste Nachtragshaushalt für 2009 zeigt. Paul Weymann beklagt hier einen Rückgang von 1,5 Millionen Euro auf 1,15 Millionen. Wenn nicht weiter Geld aus Hannover in Richtung Fürstenau fließt, könnte der Schuldenabbau unmöglich werden.