Fürstenau:Ratsherrn zur Ratsfrau gemacht

17.12.2011

NOZ 17.12.2011

Fürstenau/Bippen/Berge. Es waren 18 Tagesordnungspunkte, doch es ging schnell. Der Rat der Samtgemeinde Fürstenau handelte den öffentlichen Teil seiner Sitzung in gut einer halben Stunde ab. Zwischendurch gab es auch etwas zu lachen. Ein kleiner Überblick.

Protokoll: Ratsherr Friedhelm Spree fand das Protokoll der vergangenen Sitzung, das dem Rat nun zur Genehmigung vorlag, eigentlich in Ordnung. Aber eine kleine Anmerkung hatte er schon: Ein männlicher Kollege sei in der Niederschrift doch tatsächlich als Ratsfrau bezeichnet worden. Ob das wohl noch geändert werden könne? Kann es. Natürlich. Die Geschichtsschreiber künftiger Generationen sollen beim Blättern in alten Protokollen schließlich nicht in Verwirrung gestürzt werden.

Ortsbrandmeister: Der Samtgemeinderat hat einstimmig beschlossen, Uwe Brinkers für die Dauer von sechs Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis zu berufen und zum Ortsbrandmeister der Fürstenauer Feuerwehr zu ernennen. Weiterhin ist Carsten Knocke ebenfalls für die Dauer von sechs Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen worden und zum stellvertretenden Ortsbrandmeister in Fürstenau ernannt worden. So weit, so gut. Wenn da nicht der Ratsvorsitzende Herbert Gans gewesen wäre. Was machte der? Der verwechselte glatt Fürstenau mit Bippen. Schallendes Gelächter war die Folge. Aber Herbert Gans hatte eine gute Ausrede. „Ich wollte nur mal gucken, ob ihr alle bei der Sache seid.“ Ein Ratsoberhaupt also, das stets prüft, ob ihm alle zuhören. Sehr weise.

Bippener Freibad: Dem Anschluss des Freibades Bippen an die Biogasanlage im Ortsteil Restrup steht nichts mehr im Wege. Wie Samtgemeindebürgermeister Peter Selter berichtete, ist inzwischen ein Gestattungs- und Nutzungsvertrag abgeschlossen worden. Ebenso sei eine Grunddienstbarkeit zugunsten der Restruper Biogasanlagen GmbH&Co.KG zur Errichtung und Betrieb des Blockheizkraftwerkes am Freibad eingetragen worden. Die Übergabestation werde kurzfristig von der Firma Oeverhaus errichtet, so Peter Selter.

Friedhof: Der Auftrag für die Pflege auf dem kommunalen Friedhof an der Haselünner Straße in Fürstenau ist an die Firma Heitkamp in Fürstenau vergeben worden, wie der Samtgemeindebürgermeister weiter berichtete.

Kuhlhoff: Der Rat der Samtgemeinde Fürstenau wird den Samtgemeindebürgermeister als Vertreter in der Gesellschafterversammlung der sich in Gründung befindenden Kuhlhoff Bippen gGmbh entsenden.

Ferien- und Freizeitpark: Die 43. Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gelände der ehemaligen Pommernkaserne ist beschlossene Sache. Das heißt, dass nun die einzelnen Bebauungspläne für den Ferien- und Freizeitpark zügig umgesetzt werden können, wie Samtgemeindebürgermeister Peter Selter betonte. Darüber würden sich auch die niederländischen Investoren freuen.