Fürstenau: Fünfter Gruppenraum Kindergarten

31.07.2013

NOZ 31.07.2013

Fürstenau. Im Herbst werden wahrscheinlich die Handwerker in den evangelisch-lutherischen Kindergarten in Fürstenau Einzug halten. Dort wartet eine Menge Arbeit – nicht nur wegen des Brandes am 24. März. Unter anderem sind ein neuer Gruppenraum, neue Sanitäranlagen, Sozialräume für die Mitarbeiter sowie eine Verbindung zwischen der Krippe und Kindergarten geplant.
Insgesamt stehen für das Projekt für 2013 und 2014 im Haushalt der Samtgemeinde Fürstenau 165000 Euro bereit. Überdies kann die Kommune 80000 Euro netto von der Versicherung wegen des Brandschadens im Zwischengebäude einplanen.

So könnte die Kita aussehen. Entwurf Büro Schröder

So könnte die Kita aussehen. Entwurf Büro Schröder

Derzeit laufen die Abstimmungsgespräche mit den Verantwortlichen von Land, Kindergarten und Samtgemeinde, um die Voraussetzungen für einen möglichst schnellen Baustart zu schaffen. Zu diesem Zweck hat das Architekturbüro Schröder aus Merzen bereits vor den Sommerferien einen Entwurf für die Wiederherstellung und der Erweiterung des Gebäudekomplexes erarbeitet, der sich nun in der endgültigen Abstimmung befinde, wie der zuständige Fachdienstleiter Thomas Wagener am Dienstag berichtete.

Besonders wichtig ist der Bau eines weiteren Gruppenraumes für den Kindergarten. Derzeit verfügt er über vier. Angesichts des aktuellen Betreuungsbedarfs wird aber nun im August eine fünfte Gruppe für Jungen und Mädchen gebildet. Sie werde bis zum Abschluss der Bauarbeiten zunächst provisorisch im evangelisch-lutherischen Gemeindehaus an der St. Georgkirche untergebracht, so Thomas Wagener weiter .

Wie berichtet war bei dem Brand im März das Dach des Baus zwischen Kindergarten und Krippe fast vollständig zerstört worden. Den Handwerkern gelang es aber schnell, wenigstens die Gruppenräume zu beiden Seiten wieder herzurichten. Die Kinder konnten deshalb schon im April wieder in ihre Räume einziehen. Eine zunächst angedachte Ausquartierung des Kindergartens in Räume des Ferien- und Freizeitparkes „Fürsten Forest“ erübrigte sich damit.

Nun sollen endgültig Nägel mit Köpfen gemacht werden, denn schon vor dem Brand war geplant, Krippe und Kindergarten durch einen Zwischengang zu verbinden. Auch die Sanierung der Sanitäranlagen, die Schaffung von Sozialräumen sowie eines neuen Gruppenraumes war fällig. Sind alle Arbeiten erledigt, gibt es wieder etwas zu feiern.