Für ein Jugendparlament in der Samtgemeinde

23.05.2009

Fürstenau/Bippen/ Berge.
Die Errichtung eines Jugendparlaments in der Samtgemeinde Fürstenau war ein Thema in der jüngsten Sitzung des CDU-Gemeindeverbandes. Pascal Hampel und Heiko Averbeck von der Jungen Union stellten den Vorstandsmitgliedern ein entsprechendes Konzept vor.

Die Junge Union in der Samtgemeinde Fürstenau möchte durch das Jugendparlament eine überparteiliche Plattform zur Aussprache und Mitsprache schaffen, wie es bei dem Treffen hieß. Jugendliche sollten die Chance bekommen, der Verwaltung und den Parteien in der Samtgemeinde Anregungen und Wünsche mitzuteilen. Des Weiteren können Jugendliche das Präsentieren und das Diskutieren erlernen. Zudem werde ihnen die Kommunalpolitik nähergebracht.

Die CDU-Vorstandsmitglieder sprachen sich nach der Vorstellung des Konzeptes einstimmig für die Unterstützung des JU-Projektes aus. Vorsitzender Friedhelm Spree erklärte dazu, dass es wichtig sei, dass junge Menschen bereits früh die Möglichkeit erhielten, verantwortungsbewusst an den politischen Entscheidungen mitzuwirken, von denen sie später betroffen seien. Überdies lernten sie demokratische Gepflogenheiten kennen.

Nach den Vorstellungen der Jungen Union soll das Jugendparlament aus 15 Mitgliedern im Alter von 14 bis 25 Jahren bestehen, und zwar aus elf festen Teilnehmern, von denen fünf aus der Stadt Fürstenau und jeweils drei aus Bippen und Berge kommen. Diese festen Mitglieder könnten sich bei der Samtgemeindeverwaltung bewerben und würden von dem Samtgemeindebürgermeister benannt. Die Amtszeit solle auf ein Jahr festgelegt sein.

Die übrigen vier Mitglieder rotierten. Dazu könne eine Warteliste angelegt werden, die es ermögliche, dass die Interessenten mindestens an einer Sitzung des Jugendparlamentes teilnehmen könnten, bevor die nächsten Kandidaten folgten.