Für die bedürftigen Menschen

05.07.2007

Für die bedürftigen Menschen
ja Fürstenau.
Die Vorbereitungen für eine “Fürstenauer Tafel” sind weit gediehen: Ein Raum steht bereit, Gespräche wegen einer Kooperation mit anderen “Tafeln” laufen, auch die Samtgemeinde will sich finanziell beteiligen. Zudem möchten die Verantwortlichen den neu gegründeten Verein “Fürstenauer Korb” gern mit ins Boot holen, um eine Lebensmittelausgabe für bedürftige Menschen im Fürstenauer Raum zu organisieren.

Wie gestern Samtgemeindebürgermeister Peter Selter berichtete, hat der Samtgemeindeausschuss am Mittwochabend in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, einen “Nebenkostenzuschuss” für eine Ausgabestelle einer geplanten “Fürstenauer Tafel” zu gewähren. Das St.-Reginen-Stift hat hier bereits ganze Arbeit geleistet und in einem Nebengebäude einen Raum renoviert und passend für den Zweck hergerichtet. Er steht mietfrei zur Verfügung, wie Peter Selter berichtet. Die “Fürstenauer Tafel” könne dort unter dem Dach der Caritas und des St.-Reginen-Stiftes in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern des “Fürstenauer Korbes” betrieben werden. Eine solche Kooperation mit zwei starken Partnern mache schon aus Qualitätsgründen Sinn. So müsse beispielsweise gewährleistet sein, dass beim Transport von Lebensmittelspenden zur Ausgabestelle die Kühlkette nicht unterbrochen werde. Wenn hier ein Kühlwagen der Caritas zum Einsatz kommen könne, sei das für alle Seiten von Vorteil.

Die Samtgemeinde hat zudem erste Gespräche mit Vertretern der bereits bestehenden “Ouakenbrücker Tafel” aufgenommen, die ebenfalls mit der Caritas kooperiert. In Kürze werde der Vorstand der “Quakenbrücker Tafel” – der auch eine Zweigstelle in Bersenbrück unterhalte – sich treffen, um über eine mögliche Zusammenarbeit mit den Fürstenauern zu sprechen, erklärte Peter Selter.

Weiterhin hat der Bürgermeister gestern mit der Vorsitzenden des “Fürstenauer Korbes”, Heidi Uebing, gesprochen. Sie und einige Mitstreiter hatten vor einiger Zeit die Idee ins Spiel gebracht, in Fürstenau eine Lebensmittel-Ausgabestelle einzurichten. Aus diesem Grund waren sie auch an die Samtgemeinde mit der Bitte um Unterstützung herangetreten (wir berichteten). Die Verwaltung ist daraufhin aktiv geworden und hat – siehe oben – die notwendigen Voraussetzungen geschaffen.

Nun will der “Fürstenauer Korb” heute in seiner Mitgliederversammlung besprechen, ob er sich an dem Projekt unter dem Dach von Caritas und St.-Reginen-Stift beteiligen möchte. “Wir werden die Frage klären”, erklärte gestern Heidi Uebing. Sie habe zu dem Treffen auch Vertreter der Ratsfraktionen der Samtgemeinde eingeladen.