Fast alles für die Schulen

30.04.2009

ja Fürstenau/Bippen/ Berge.
Friedhelm Spree sprach von einem „Glücksfall“, Benno Trütken von einer „Zukunftsinvestition“. Zu Recht. Fast eine Million Euro fließen in den nächsten Monaten in die Bildungs- und Schulinfrastruktur in der Samtgemeinde Fürstenau. Damit kann die finanzschwache Kommune einige Investitionsstaus auflösen.

Zum ersten Mal seit zwölf Jahren gab es wieder richtig Geld zu verteilen. Es stammt – abgesehen von 80000 Euro – aus Mitteln des Konjunkturpakets II. Wie das Geld genau verteilt wird, erläuterte Samtgemeindebürgermeister Peter Selter (siehe Infobox). Sicherlich hätte die Kommune einen Teil des Geldes auch in den Wegebau oder in Feuerwehrautos stecken können, doch sei die Entscheidung ganz bewusst für Bildungseinrichtungen gefallen. Weiterhin wies Peter Selter auf zusätzliche Projekte hin, für die es aber noch keine festen Förderzusagen gibt. Oben auf der Liste steht hier die Turnhalle in Berge. Gelder sind zudem für die Sanierung der Grundschule in Grafeld, der Turnhalle in Fürstenau oder den Kindergarten in Schwagstorf möglich.

Die CDU/FDP konnte sich mit dem geschnürten Paket anfreunden. Zwei Einschränkungen gab es aber. Die 100000 Euro für die Sanierung des südlichen Torhauses am Schloss sollten nur fließen, wenn es auch einen langfristigen Pachtvertrag gebe, um das Projekt zu refinanzieren, sagte Friedhelm Spree. Zudem müsste die Investition für den Kindergarten in Fürstenau, dessen Gebäude der Stadt gehöre, eine Ausnahme bleiben. Das sei keine Aufgabe der Samtgemeinde.

Auch SPD/Grüne begrüßten die Projekte. Die Kommune sei auf dem richtigen Weg, sagte Benno Trütken.