Etatentwurf für 2019 vorgelegt – Samtgemeinde Fürstenau baut Schulen und Kindergärten aus

21.12.2018

NOZ: Fürstenau/Bippen/Berge. Die Samtgemeinde Fürstenau will im nächsten Jahr insgesamt fast drei Millionen Euro investieren – insbesondere in Schulen und Kindergärten. Das sieht der Entwurf des neuen Haushaltes vor, den Kämmerin Elisabeth Moormann in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates vorstellte.

Zu den Rahmendaten: Im Ergebnishaushalt umfasst der Etat Erträge in Höhe von 16,95 Millionen Euro, die unter anderem aus Zuweisungen vom Land, vom Landkreis sowie aus Samtgemeindeumlage stammen. Dem gegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von 16,81 Millionen Euro – unter anderem für Zuschüsse an Kindergärten und die Kreisumlage, die nach der geplanten Senkung um drei Prozentpunkte 2019 bei knapp 2,5 Millionen Euro liegen würde. Insgesamt wird nach der Kalkulation der Verwaltung am Ende des Jahres ein Überschuss von rund 142.000 Euro verbleiben, mithin ist der Haushalt ausgeglichen.

Verschuldung steigt

Im Finanzhaushalt stehen Einzahlungen von 18,89 Millionen Euro Auszahlungen in gleicher Höhe gegenüber. Das bedeutet, dass die Kommune keine Kassenkredite aufnehmen muss. Allerdings werden die investiven Schulden 2019 von derzeit 7,91 Millionen Euro (Dezember 2018) auf gut neun Millionen Euro Ende 2019 steigen.

Demgegenüber stehen geplante Investitionen von gut 2,7 Millionen Euro. Unter anderem will die Samtgemeinde die Sanierung und Modernisierung der Freibäder vorantreiben. Neben einem Aufsichtsstand für das Freibad in Fürstenau für 12.000 Euro und einem neuen Kassenhäuschen für das Freibad Bippen für 8000 Euro sind für beide Bäder Planungskosten zur Modernisierung in Höhe von insgesamt 173.000 Euro vorgesehen.

IGS-Mensa wird weiter saniert

Auch die Mensa der IGS Fürstenau wird weiter modernisiert und umgebaut. Unter anderem werden der Fußboden erneuert und die Beleuchtung verbessert. Foto: Jürgen Schwietert

Auch die Mensa der IGS Fürstenau wird weiter modernisiert und umgebaut. Unter anderem werden der Fußboden erneuert und die Beleuchtung verbessert. Foto: Jürgen Schwietert

Ein großes Thema sind die Schulen. Hier will die Samtgemeinde unter anderem weitere 230.000 Euro für den zeitgemäßen Umbau der Mensa investieren. Unter anderem werden der Boden erneuert und die Deckenbeleuchtung angepasst. Überdies wird die Sanierung von Gebäudeabschnitten vorbereitet. Hier werden in einem ersten Planungsschritt 115.000 Euro fällig. Darüber hinaus erhält der IGS-Bolzplatz für 32.000 Euro eine neue Flutlichtanlage. Außerdem wird der Parkplatz an der Sporthalle für 78.000 Euro auf Vordermann gebracht. Ein weiter gewichtiger Posten ist der Ausbau der Grundschule Fürstenau mit Mensa. Hier sind 250.000 Euro veranschlagt. Auch der St.-Servatius-Kindergarten wird erweitert. Die Kostenberechnung besagt, dass hier rund 698.000 Euro fällig werden, wobei sich das Bistum mit 20 Prozent an der Investition beteiligt. Die beiden Bauprojekte in Fürstenau und Berge werden zwar 2019 beginnen, aber im nächsten Jahr noch nicht abschließend fertiggestellt werden können, so Elisabeth Moormann. Schließlich steht noch der geplante Neubau der Turnhalle in Bippen auf der Tagesordnung. Falls der Förderantrag in diesem Jahr bewilligt wird, will die Samtgemeinde 250.000 Euro beisteuern.