Elektronische Überwachung

08.09.2007

Elektronische Überwachungmk Fürstenau/Berge.20 der insgesamt 81 Pumpstationen, die zum Abwassersystem der Kläranlage Fürstenau/Berge gehören, werden jetzt elektronisch überwacht. Sie sind so umgerüstet worden, dass deren Daten von Abwassermeister Meinhard von Wulfen in der Leitstelle Fürstenau abgeglichen werden können.Möglich macht dies die Einrichtung einer Datenübertragung, die sich die Mitglieder des Werksausschusses der Samtgemeinde im Rahmen einer Bereisung erklären ließen. Die technische Abnahme der rund 200000 Euro teueren Maßnahme war bereits Mitte des Jahres erfolgt. An der Bereisung nahmen neben Monika Kolosser von der Verwaltung auch Reinhard Kock vom Ingenieurbüro Tovar und Partner sowie Michael Kunze als Fachplaner teil. Letzterem oblagen Ausschreibung und die Bauüberwachung.Die neue Datenübertragungstechnik ermöglicht dem Abwassermeister in der Leitstelle, allmorgendlich um 7.30 Uhr bereits alle aktuellen Daten der 20 größeren Pumpstationen der Samtgemeinde abzufragen. Eine Anreise zu den Stationen ist nicht mehr nötig. Die Daten und auch grafischen Darstellungen geben Aufschluss über Füllstände, Pumpenlaufzeiten und Störungen. Die Steuerung des Pumpenbetriebes ist sowohl von der Leitstelle als auch vom Laptop des Abwassermeisters aus möglich.Sowohl Arnold Triphaus als auch Paul Weymann begrüßten die Neuerung. Sie spare Kilometer, Zeit und Personal, hieß es. Die umgerüstete Pumpstation am Kranenpohl nahm die Delegation nach dem Besuch der Leitstelle und einem Rundgang über das Klärwerksgelände ebenfalls in Augenschein.