Eine fürstliche Hansemesse

04.11.2009

ja Fürstenau/Bippen/ Berge.
Es muss nicht immer Frankfurt, Düsseldorf oder Hannover sein: Als Teil des 27. Westfälischen Hansetages wird in Fürstenau am 2. und 3. Oktober 2010 die „fürstliche Hansemesse“ über die Bühne gehen – gediegen soll sie sein, stimmungsvoll, fürstlich eben. Das quantitative Ziel: bis zu 20 000 Besucher.
Hansemesse

Sie wollen die fürstliche Hansemesse im Oktober 2010 zu einem Erfolg für die ganze Region machen: Sonja Ahrend, Samtgemeindebürgermeister Peter Selter, und Karlheinz Elsässer. Foto: Jürgen Ackmann

In Kooperation mit der Samtgemeinde Fürstenau wird das Kedz-Eventmanagement aus Badbergen eine professionelle Leistungsmesse auf der Schlossinsel in Fürstenau veranstalten. Zur Verfügung stehen mehr als 10000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Auf der wollen die Veranstalter unter anderem Spitzpagodenzelte aufbauen, die den Weg der Messe-Gäste säumen werden. „Das fürstliche Schloss mit seiner Teichanlage bietet eine besondere Bühne für so eine Messe“, betont Karlheinz Elsässer, der Inhaber von Kedz-Event-Management.

Auch Samtgemeindebürgermeister Peter Selter freut sich bereits auf die Umsetzung des Projektes. „Die Messe wird neue Akzente in der gesamten Region setzen“, betonte er. Dazu gebe es ein familienfreundliches und umfangreiches Programm – angefangen von der Modenschau bis hin zu Aktionen für Kinder.

Die Messe selbst soll eine möglichst breit gefächerte Produktpalette bieten. Dienstleister werden ebenso zum Zuge kommen wie Industrieunternehmen, Künstler oder öffentliche Institutionen. Thematisch möchten die Veranstalter Themen wie Landwirtschaft, Wohnen und Leben in Bippen, Berge und Fürstenau, soziales Engagement, Gesundheit und Ernährung abdecken.

Zugleich versteht die Samtgemeinde Fürstenau die „fürstliche Hansemesse“ als ein wichtiges Instrument für das Standortmarketing. „Wir wollen überregional werben und so allen Ausstellern die Möglichkeit geben, sich einer großen Zahl von in- und auswärtigen Besuchern zu präsentieren“, erklärte Karlheinz Elsässer weiter. Erwartet würden insgesamt mehr als 100 Aussteller. Die ersten Anfragen seien bereits eingegangen, obwohl noch gar keine Werbeaktion gestartet worden sei, freute sich Karlheinz Elsässer.

In Kürze werden die Unternehmen, Institutionen und Werbegemeinschaften in der Region angeschrieben, um ihnen konkrete Informationen zu übermitteln. Erste erfolgreiche Kooperationsgespräche mit Medienträgern sowie Sponsoren sind bereits über die Bühne gegangen. Zudem wollen die Veranstalter einer weiteren Idee nachgehen: Vielleicht lässt sich für die „fürstliche Hansemesse“ in Fürstenau ja sogar ein echter Fürst verpflichten.