Draisinen: Schon 15000 Fahrgäste

21.07.2006

Draisinienbahnhof Fürstenau

Draisinen: Schon 15000 Fahrgäste ja Fürstenau. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt: Die Fürstenauer Bürgerschützen haben die Rangierfläche für den Draisinenbahnhof am Schützenhaus vergrößert. Damit gibt es mehr Komfort für die stetig steigende Gästeschar. Gekostet hat der “Pflastereinsatz” der Bürgerschützen nichts. Sie haben die Arbeit ehrenamtlich erledigt.”Jetzt haben wir einen stattlichen Bahnhof”, meinte der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Peter Selter. Die bisherige Rangierfläche für die Draisinen habe – speziell bei hoher Gästefrequenz – nicht mehr ausgereicht. Es sei deshalb gut, dass die Bürgerschützen in die Hände gespuckt hätten, um das Problem unkompliziert zu lösen. Dafür gebühre allen Helfern und dem Bauhof der Samtgemeinde, der ebenfalls mitgewirkt habe, großer Dank.Bürgerschützen-Präsident Horst Selker wies zudem darauf hin, dass lange für den Draisinenbahnhof in Fürstenau gekämpft worden sei. Der Einsatz habe sich gelohnt. Von dem Projekt profitiere die ganze Stadt. Wenn jetzt die Hotels und gastronomischen Betriebe auch noch mittags einheitlich öffneten, sei noch mehr gewonnen.Die Zahlen, die der Regionalmanager vom Tourismusverband Hasetal, Klaus Ludden, und Peter Selter anschließend präsentierten, bestätigten Horst Selker. In vergangenen Jahren hätten rund 13000 Fahrtteilnehmer die Draisinen genutzt. In diesem Jahr seien es bereits 150000. Bis zum Ende der Saison – je nach Wetter vermutlich im Oktober – werde vielleicht sogar die 20000-Fahrteilnehmer-Marke erreicht. Kurzum: Die Draisinenstrecke entwickele sich schon im dritten Jahr ihres Bestehens zu einem Wirtschaftsfaktor.Wie Klaus Ludden weiter berichtete, gibt es noch Potenzial nach oben – insbesondere in den Wochen außerhalb der Ferienzeit. Hier könnten beispielsweise Schulen das Angebot stärker nutzen – verbunden mit Aktionen, die das Wissen über die Region vertieften. Auch Peter Selter sieht noch Entwicklungschancen. Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Drainsenstrecke von Fürstenau über Settrup nach Freren ausgebaut werde.