Das Ende einer Holperpiste

27.03.2008

Das Ende einer Holperpiste
ja Bippen/Fürstenau/ Berge.
Das wird auch Zeit: Die inzwischen arg holprig gewordene und viel zu schmale Kreisstraße 117 zwischen Bippen und Fürstenau wird in diesem Jahr komplett neu hergerichtet und verbreitert. Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen.

Wie Jürgen Menkhaus vom Landkreis Osnabrück gestern auf Nachfrage berichtete, sind wegen der beginnenden Vegetationsperiode vorab einige Bäume am Straßenrand gefällt worden. Zur Mitte des Jahres hin werden dann die Bagger und Walzen anrücken, um die Straßen von Fürstenau bis nach Dalum – Höhe Abfahrt Sültemühle – rundum zu erneuern. Bei dieser Gelegenheit wird die Straße zugleich von fünf auf sechs Meter verbreitert, um zukünftig einen gefahrlosen Lkw-Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Auch ein Radweg ist vorgesehen. Die Kosten für den Ausbau des insgesamt 3,5 Kilometer langen Straßenstückes betragen rund 1,4 Millionen Euro. Die Finanzierung dieser Summe wird zur Hälfte der Landkreis Osnabrück sicherstellen. Das restliche Geld soll nach Möglichkeit aus Töpfen des “Gemeindefinanzierungsgesetzes” fließen. Mit anderen Worten: Auch das Land ist als Geldgeber gefragt.

Mit dem Ausbau der Straße von Fürstenau bis nach Dalum ist es allerdings noch nicht getan. Darüber hinaus soll der Radweg auf einer Länge von zwei weiteren Kilometern bis nach Bippen fortgeführt werden. Dieses Vorhaben kostet noch einmal 400000 Euro – Geld, das sich dieses Mal der Landkreis und die Gemeinde Bippen teilen werden. Ist dieses Projekt erst einmal verwirklicht, fehlt nur noch ein Stück zwischen Bippen und Berge, damit alle drei Samtgemeindeorte nicht nur politisch miteinander verbunden sind.

Die Bauarbeiten sollen Ende 2008 endgültig abgeschlossen sein. Eine Komplettsperrung der K117 ist übrigens nicht geplant.