CDU-Gemeindeverband: Fachgymnasiales Angebot für die IGS-Fürstenau endlich realisieren.

15.06.2008


In der jüngsten Vorstandssitzung des CDU-Gemeindeverbandes Fürstenau forderten die Mitglieder nachdrücklich, ein fachgymnasiales Angebot für die Integrierte Gesamtschule Fürstenau (IGS) endlich zu realisieren.

 

Schon im Juli 2005 wurde das Thema im Samtgemeinderat behandelt. Das Vorhaben wurde damals von allen Fraktionen einstimmig begrüßt.

 

Die Vorteile liegen nach wie vor auf der Hand erklärte Vorsitzender Friedhelm Spree: die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule in Fürstenau um ein fachgymnasiales Angebot würde nicht nur langfristig den Schulstandort stärken, sondern auch eine Lücke im Schulangebot des Altkreises Bersenbrück schließen.

 

Dabei geht es nicht um die Einrichtung eines Fachgymnasiums im Sinne des Schulgesetzes, sondern um die Erweiterung der bestehenden gymnasialen Oberstufe um fachgymnasiale Schwerpunkte. Im Altkreis Bersenbrück fehlt ein solches Angebot. Es wird besonders intensiv von Realschülern mit dem erweiterten Sekundarabschluss I angenommen. Auf Grund der guten Erreichbarkeit für Realschüler aus der unmittelbaren Region ist Fürstenau ein besonders geeigneter Standort.

 

Die aktuelle Diskussion, ein fachgymnasiales Angebot ausschließlich in Bersenbrück zu platzieren, tragen die christdemokratischen Verantwortungsträger nicht mit, so Spree. Als die Idee eines fachgymnasialen Angebotes in Fürstenau geboren wurde, war immer davon die Rede, die IGS einzubinden. Ein alleiniges Angebot am Standort Bersenbrück würde die IGS schwächen und sei der falsche Weg.

 

In einer schriftlichen Stellungnahme an den Samtgemeindebürgermeister fordert der Vorstand, die Gespräche mit dem Landkreis Osnabrück, den Berufsbildenden Schulen Bersenbrück und der Gesamtschule erneut aufzunehmen.

 

Der Mangel an Fachpersonal kostet die Volkswirtschaft Milliarden. Mit der Installierung eines fachgymnasialen Angebotes in der IGS können der heimischen Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte zugeführt werden, resümierte Vorsitzender Friedhelm Spree.