CDU-Berge hat einen neuen Vorsitzenden

30.09.2015

NOZ 30.09.2015

Berge. Die CDU in der Gemeinde Berge hat einen neuen Vorsitzenden. Andreas Behner löst Tobias Mehmann ab, der aus beruflichen Gründen das Amt – auch mit Blick auf die arbeitsintensive Kommunalwahl – nicht mehr wahrnehmen kann. Darüber hinaus gab es weitere personelle Veränderungen.

vl. Christian Timpe, Bernd Fasthoff-Kühle, Annette Sabelhaus, Friedhelm Spree,, Karin Ramler, Andreas Behner, Ulrich Heskamp, Burkhard Hömme

vl. Christian Timpe, Bernd Fasthoff-Kühle, Annette Sabelhaus, Friedhelm Spree,, Karin Ramler, Andreas Behner, Ulrich Heskamp, Burkhard Hömme

Die Mitgliederversammlung im Gasthaus Schohaus eröffnete der stellvertretende Vorsitzende Ulrich Heskamp, der unter anderen Altbürgermeister Alfons Bertke begrüßte. Anschließend erläuterte er die Beweggründe für den Rückzug von Tobias Mehmann und wies zudem darauf hin, dass auch für den bisherige Schriftführer Martin Rolfes aus ähnlichen Gründen Ersatz gefunden werden müsse. Auch bei den Beisitzern gebe es Neuwahlbedarf.

100 Prozent der Stimmen

So kam es, dass Friedhelm Spree – seines Zeichens Vorsitzender der Samtgemeinde-CDU – die Versammlungsleitung übernahm und wie vorgeschrieben in geheimer Wahl abstimmen ließ. Es sei vorweg geschrieben: Alle Kandidaten erhielten 100 Prozent der Stimmen. Neben dem neuen Vorsitzenden Andreas Behner bestätigten die CDU-Mitglieder Ulrich Heskamp als Stellvertreter. Neuer Schriftführer ist Burkhard Hömme, Beisitzer sind Karin Ramler, Annette Sabelhaus, Bernd Fasthoff-Kühle und Christian Timpe. Ausgeschieden ist Wilhelm Poppe.

Mindestens zehn Kandidaten für Kommunalwahl

Als alle Stimmen abgegeben waren, ging Friedhelm Spree auf die Kommunalwahl im September 2016 ein. Die CDU in Berge strebe an, mindestens zehn Kandidaten aufzustellen. Sie sollten nach Möglichkeit aus allen Ortsteile kommen – also aus Hekese, Anten, Dalvers, Grafeld und aus Berge selbst. Die bisher geführten Gespräche hätten gezeigt, dass dies gelingen können. Erstrebenswert sei es zudem, wenn unter den ersten drei Kandidaten eine Frau sei und unter den ersten fünf Personen zwei Bewerber seien, die jünger als 30 beziehungsweise 40 Jahre seien. Diese „Soll-Bestimmung“ habe kürzlich der Landesverband beschlossen, so Friedhelm Spree.

Er berichtete auch über die Arbeit der Samtgemeinderatsfraktion und betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Fraktion SPD/Grüne konstruktiv und sachlich sei. Überdies beziehe der neue Samtgemeindebürgermeister die CDU in alle Entscheidungen mit ein.

Oppositionsrolle angenommen

Für die CDU-Fraktion im Berger Rat berichtete Burkhard Hömme. Die Christdemokraten hätte sich in der Rolle der Opposition gefunden und begleiteten die Arbeit von SPD/Grüne kritisch-konstruktiv. Auch gelinge es immer wieder, Anstöße zu geben, die auch realisiert würden. Leider würde dies nach außen oft nicht so wahrgenommen, da die Debatten in den Ausschüssen stattfänden. Wenn das Thema in den Rat gelange, sei meistens schon eine Einigung erzielt. Weiterhin wies Burkhard Hömme darauf hin, dass Ratssitzungen oft sehr schlecht besucht seien.