Burgfrieden mit den Feuerwehren

03.12.2008

ja Fürstenau/Bippen/ Berge.
In Fürstenau gibt es bekanntlich ein Schloss mit zwei Bastionen. Deshalb passt es durchaus, wenn an dieser Stelle der „Burgfrieden“ zwischen Samtgemeindebürgermeister Peter Selter – dem Schlossherrn sozusagen – und der Feuerwehr verkündet wird. Einer gedeihlichen Zusammenarbeit stehe künftig nichts im Wege, hieß es.

Als „konstruktiv“ und „gut“ bezeichnete Peter Selter das Gespräch mit Kreisbrandmeister Heiner Prell und dem Brandabschnittsleiter Nord, Ralf auf dem Felde. Die beiden hatten sich mit dem Samtgemeindebürgermeister getroffen, um die offenen Fragen rund um aufsichtsrechtliche Aspekte und um die Zuständigkeiten bei der Anschaffung von Fahrzeugen in der Samtgemeinde Fürstenau zu klären. Hier hatte es in den vergangenen Wochen einige Kommunikationsprobleme gegeben (wir berichteten).

In einem weiteren Gespräch mit dem Samtgemeindekommando in dieser Woche machten die Akteure dann ebenfalls reinen Tisch und vereinbarten konkrete Projekte. Neben dem Samtgemeindebürgermeister waren hier zudem die Fraktionssprecher Benno Trütken (SPD) und Friedhelm Spree (CDU) mit von der Partie. Gemeinsam vereinbarte die Runde, dass der derzeitige Zehn-Jahres-Plan für die Anschaffung von Fahrzeugen alsbald für weitere zehn Jahre unter Einbezug aktueller Entwicklungen fortgeschrieben werden soll. Weiterhin ist geplant, dass alle sieben Wehren in der Samtgemeinde eine Inventur machen und die Ergebnisse Anfang Januar vorliegen. „Wir hätten dann zum ersten Mal eine Gesamtübersicht, was die Ausstattung der Feuerwehren angeht“, erklärte Peter Selter zu diesem Thema. Schließlich gehe es nicht nur um die Fahrzeuge, sondern auch um die sonstige Ausrüstung der Wehr – angefangen bei den Jacken bis hin zu den Stiefeln. Hier sei es wichtig, dass es einen detaillierten Überblick gebe, um den jeweiligen Bedarf besser abschätzen zu können. Besonders am Herzen liege ihm der Atemschutz für die Feuerwehrleute. Hier werde überaltertes Gerät zum Schutze der Kameraden bald ersetzt. Unabhängig davon müsse es in Zukunft immer darum gehen, mit vereinten Kräften das vorhandene Geld effektiv zu nutzen. Dann werde es auf offene Fragen auch immer die passende Antwort geben, betonte Peter Selter.