Betrieb beginnt am 8. April – Brandschäden im Fürstenauer Kindergarten bald beseitigt

05.04.2013

NOZ 03.04.2013

Fürstenau. Nach dem Brand in der Kindertagesstätte St. Georg in Fürstenau arbeiten die Handwerker zurzeit mit Hochdruck daran, die Schäden zu beseitigen und die Räume zu renovieren. Die gute Nachricht: Anfang kommender Woche können die Krippen- und Kindergartengruppen das Gebäude an der Bahnhofstraße wieder nutzen.

Das hat Thomas Wagener, zuständiger Fachbereichsleiter in der Fürstenauer Samtgemeindeverwaltung, mitgeteilt. Seinen Angaben zufolge werden die größten Schäden des Feuers noch in dieser Woche behoben, sodass die Krippengruppe mit 15 Kindern am Montag, 8. April, wieder in ihre gewohnte Umgebung umziehen kann.

Das Dach des Zwischenbaus bei der Kindertagesstätte ist bei dem Feuer fast vollständig zerstört worden. Schon seit einigen Tagen beseitigen Handwerker die Brandschäden. Foto: Jürgen Schwietert

Das Dach des Zwischenbaus bei der Kindertagesstätte ist bei dem Feuer fast vollständig zerstört worden. Schon seit einigen Tagen beseitigen Handwerker die Brandschäden. Foto: Jürgen Schwietert

Gleiches gilt nach seinen Worten für die Kindergartenkinder. Auch hier steht der Großteil des Gebäudes wieder zur Verfügung. Zwei der drei Vormittagsgruppen sowie eine Nachmittagsgruppe kehren ebenfalls ab kommendem Montag, 8. April, in ihre ursprünglichen Räume zurück. Lediglich die dritte Vormittagsgruppe werde noch für maximal 14 Tage in das im Gemeindehaus von St. Georg eingerichtete Provisorium ausweichen müssen.

Der Fachdienstleiter ist mit dem zügigen Verlauf der Renovierungsarbeiten sehr zufrieden. Zur Höhe der entstandenen Schäden konnte Wagener aber noch keine Angaben machen. Es stünden noch Gespräche mit der Versicherung aus, sagte er.
Einen Dank richten er und Samtgemeindebürgermeister Peter Selter an den Ferien- und Freizeitpark „Fürsten Forest“. Dessen Betreiber hatten der Samtgemeinde Fürstenau kurz nach dem Feuer angeboten, in Räume der früheren Pommernkaserne auszuweichen.
Bereits Ende vergangener Woche habe es eine mit allen Beteiligten abgestimmte Lösung gegeben, berichtet Wagener. Vorgesehen gewesen sei, frühere Unterrichtsräume der Kaserne so herzurichten, dass eine gute Betreuung der Kinder sichergestellt würde.
„Das wäre ein schöner Plan ,B‘gewesen“, kommentiert Thomas Wagener die Idee. Diese habe allerdings angesichts der zügig voranschreitenden Renovierungsarbeiten nicht mehr in Anspruch genommen werden müssen.

Trotzdem dankt Peter Selter den Ferienpark-Betreibern für ihr „uneigennütziges und flexibles Entgegenkommen“ sowie allen Beteiligten – von den Handwerkern bis zu den Mitarbeitern in der Verwaltung –, die „ohne Wenn und Aber einen guten Job gemacht und ein Problem gemeinsam gelöst“ hätten.

Rückblick: Zwei Jugendliche, 14 und 15 Jahre alt, stehen im Verdacht, am Sonntag, 24. März, das Feuer im Kindergarten gelegt zu haben. Sie sollen unter einem Dachüberstand Pappe entzündet und die Kontrolle über das Feuer verloren haben. Die Flammen zerstörten einen Zwischenbau, in dem die Haustechnik untergebracht ist. Der Versuch der Jugendlichen, den Brand zu löschen, war misslungen.