Beschluss des Schulvorstandes – Haupt- und Realschule Berge soll Oberschule werden

23.12.2011

NOZ 24.12.2011

ja Berge. Nachdem bereits in Bersenbrück, Ankum und Neuenkirchen mit Beginn des Schuljahres Oberschulen eingerichtet worden sind, machen sich nun weitere staatlichen Haupt- und Realschulen im Altkreis Bersenbrück auf den Weg, Oberschule zu werden. Zum Beispiel in Berge.

Wie Schulleiter Gerd Beckmann berichtete, hat sich inzwischen der Schulvorstand der Haupt- und Realschule Berge in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit für die Einrichtung einer Oberschule zum nächsten Schuljahr ausgesprochen. Damit ist der erste Schritt vollzogen. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit hat aber der Schulträger, also die Samtgemeinde Fürstenau.

Unterdessen hat Samtgemeindebürgermeister Peter Selter, der auch in der Schulvorstandssitzung anwesend war, dort die Einrichtung einer Oberschule befürwortet. Er werde nun in den Ratsgremien der Samtgemeinde Fürstenau bis Mitte Februar die notwendigen Schritte einleiten und Beschlussvorlagen erarbeiten, so Gerd Beckmann. Auch die Gruppe CDU/UWG im Samtgemeinderat hatte schon im November erklärt, dass sie für eine Oberschule ist.

Wenn die Kommunalpolitik tatsächlich ein positives Votum abgeben sollte, wird somit ab dem neuen Schuljahr die Oberschule in Berge installiert sein. Das bedeute, dass sich im nächsten halben Jahr eine Planungsgruppe mit inhaltlichen und organisatorischen Fragen rund um die Oberschule intensiv befassen und das kommende Schuljahr für die Klasse 5 planen werde, wie Gerd Beckmann weiter erklärte. Auf diese Weise solle dann für die zukünftigen Haupt- und Realschüler, die dann aller Voraussicht nach jahrgangsbezogen – also in einer Klasse gemeinsam – unterrichtet würden, auch in der Oberschule optimale Lernvoraussetzungen geschaffen werden. Die Oberschule werde aufsteigend eingerichtet, sodass die Jahrgänge 6 bis 10 noch getrennt in der jeweiligen Hauptschul- und Realschulklasse unterrichtet würden, erklärte Gerd Beckmann.

Was den gemeinsamen Unterricht von Haupt- und Realschülern für die fünften Klassen angehe, so setze er auf das kompetente Kollegium, das einen differenzierten Unterricht gewährleiste. In Grundschulen funktioniere dies schon seit Jahren.