Berger Gemeinwesen maßgeblich geprägt und entwickelt

27.10.2006

vl. W. Heskamp, H. Kamlage, A. Bertke

Berger Gemeinwesen maßgeblichgeprägt und entwickelt
ja Berge.
25 Jahre lang hat er als Bürgermeister das Berger Gemeinwesen mit großenpersönlichen Einsatz maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. Für diesesbesondere ehrenamtliche Engagement erhielt Alfons Bertke nun vomniedersächsischen Städte- und Gemeindebund die Ehrennadel in Gold. Eine Urkundefür 25 Jahre Ratstätigkeit erhielt zudem Wilhelm Heskamp aus Hekese.

Die Ehrungen der beiden verdienten Kommunalpolitiker nahmHelmut Kamlage in seiner Funktion als Geschäftsführer des KreisverbandesOsnabrück des Städte- und Gemeindebundes im Heimathaus in Berge vor. Augen- undOhrenzeugen der Feierstunde waren neben alten kommunalpolitischen WeggefährtenVerwaltungsmitarbeiter sowie die Mitglieder des bisherigen Rates mit ihrenEhefrauen.

In seiner Ansprache wies Helmut Kamlage zunächst auf die Bedeutung derkommunalen Selbstverwaltung hin, die ein hohes Gut sei und nur bestehen könne,wenn Bürger sich in den Dienst der Gemeinschaft stellten. Die Verantwortungs-und Leistungsbereitschaft, die in ehrenamtlicher Arbeit zum Ausdruck komme,hebe Ehrenamtliche in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft besonders heraus undmache sie zu Vorbildern. Mit den Auszeichnungen für Alfons Bertke – derinsgesamt 30 Jahre im Rat aktiv war – und Wilhelm Heskamp setze der Städte- undGemeindebund somit auch ein deutliches Zeichen. Weiterhin dankte Helmut Kamlagein seiner Funktion als Samtgemeindebürgermeister Alfons Bertke für seinenkommunalpolitischen Einsatz. Als CDU-Fraktionschef im Samtgemeinderat sei erimmer ein wichtiger Ansprechpartner bei der Entscheidungsfindung gewesen. AlsKreistagsabgeordneter habe er sich für die Belange der Region eingesetzt. AlsBerger Bürgermeister habe er ebenfalls gute Arbeit geleistet. Bei allenAktivitäten sei die Zusammenarbeit fair und vertrauensvoll gewesen.

Einem Lob, dem sich Berges stellvertretender Bürgermeister Wilhelm Apkeanschloss. Im Namen des gesamten Rates hob er die Leistungen von Alfons Bertkehervor, für den das Bürgermeisteramt in den vergangenen 25 Jahren Berufung undnicht Pflicht gewesen sei. Ohne ihn gäbe es nicht das Berge, wie es sich heutedarstelle. Als Beispiele nannte er unter anderem die Ausweisung neueBaugebiete, den Radwegebau, die aktive Unterstützung der Vereine und dieumsichtige und solide Haushaltsführung.

Für die Berger Verwaltung ergriff schließlich Roswitha Kühle das Wort. DieVerwaltungsvertreterin von Alfons Bertke lobte unter anderem die zielgerichteteZusammenarbeit. Am Ende jeder Diskussion habe immer das konkrete Handeln fürdie Gemeinde gestanden.

Und der so Geehrte? Er machte in eigener Sache nicht viel Worte. SeineArbeit habe er stets gern getan, erklärte er und dankte allen für die guteZusammenarbeit.