Beherzt

15.04.2011

BKB 15.04.2011

Fürstenau. Sicher. Über das Ansinnen der Jungen Union, einen ihrer Kandidaten exponiert auf Platz zwei der Liste für die Kommunalwahl zu platzieren und dafür den erfahrenen Fraktionschef nach hinten zu rücken, lässt sich trefflich streiten. Die Debatten darüber werden auch nach der erfolgten Wahl noch einige Tage weitergehen. Das muss so sein.

Unbestritten ist jedoch, dass der Auftritt der „jungen Wilden“ mutig und beherzt war. Er hat deutlich gemacht, dass es in der CDU sehr wohl guten Nachwuchs gibt, der sich lieber heute als morgen mit jugendlicher Leichtigkeit in das kommunalpolitische Tagesgeschäft stürzen will. Das ist – trotz vielleicht bestehender Verstimmungen – positiv. Für die CDU selbst, aber auch für die Ratsarbeit in der Stadt. So viel Engagement darf nicht ausgebremst werden. Dies gilt es zu betonen.