Ausbauplan für neue Bushaltestelle in Auftrag gegeben

02.02.2008

ja Berge.
Das Ingenieurbüro Wallenhorst hat von der Samtgemeinde Fürstenau den Auftrag erhalten, einen Ausbauplan für die neue Schulbushaltestelle an der Straße „Am Sonnenberg“ in Berge zu erstellen. Einen entsprechenden Beschluss hat der Samtgemeindeausschuss am Donnerstag gefasst.

Dem Votum war unter anderem eine Anliegerversammlung am Montagabend vorausgegangen. Hier hatte ein Ehepaar zunächst vorgeschlagen, die neue Schulbushaltestelle erst gar nicht an die Straße „Am Sonnenberg“ zu verlegen. Sinnvoller sei es vielmehr, eine Zufahrt über die Börsteler Straße anzustreben. Die Samtgemeinde sicherte daraufhin zu, diesen Vorschlag – der zwei alternative Strecken beinhaltete – zu prüfen. Das ist inzwischen geschehen. Die Ergebnisse: Die B-Variante ist schlicht nicht finanzierbar. Die A-Variante kann die Kommune nicht umsetzen, weil die Busunternehmen erhebliche Bedenken wegen des zusätzlichen Zeitaufwandes haben. Sie bringe die Fahrpläne durcheinander. Das ließe sich zwar noch mit Geld regeln. Erheblich schwerer wiegt jedoch ein anderer Umstand: Die betroffenen Grundstückseigentümer sind nicht bereit, Flächen für eine entsprechende Buszufahrt zu verkaufen, wie gestern Samtgemeindebürgermeister Peter Selter auf Nachfragen berichtete.

Weiterhin gibt es inzwischen neben der Unterschriftenaktion, die das Anliegerehepaar gegen das Projekt „Am Sonnenberg“ gestartet hat, eine weitere Liste – dieses Mal dafür. Auf der haben sich alle Gremien der Haupt- und Realschule sowie der Grundschule – Schulvorstand, Elternrat, Schüler- und Lehrervertretung – einhellig für die Verlegung der Bushaltestelle ausgesprochen – ein doch eindeutiges Votum.

Trotz der inzwischen in fachlicher, finanzieller und mehrheitlicher Hinsicht eindeutigen Sachlage legt der Samtgemeindebürgermeister Wert darauf, dass im weiteren Verlauf der Planung jederzeit Anregungen willkommen sind, um den Ausbauplan möglichst optimal zu gestalten. Alle seien mit ihren konstruktiven Ideen gefragt – Anlieger, Eltern, Schüler und Lehrer, betonte Peter Selter.