1912-Schule: Viele Schäden an den Kanälen

04.02.2010

ja Fürstenau.
Um die Regen- und Schmutzwasserkanäle rund um die 1912-Schule in Fürstenau ist es nicht gut bestellt. Es wird viel Geld notwendig sein, um alles zusammen mit der geplanten Sanierung der Schulumfahrt wieder auf Vordermann zu bringen, wie in der jüngsten Sitzung des Werkausschusses der Samtgemeinde Fürstenau deutlich geworden ist.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist die bereits 2008 angedachte Sanierung des Schulhofes der 1912-Schule. Bei den Vorbereitungen für dieses Projekt stellten die Verantwortlichen fest, dass die Abwasserleitungen dort schadhaft waren. Um der Sache auf den Grund zu gehen, ließ die Kommune 2009 im Zuge einer „Zustandserfassung“ im Umfeld die Schmutz- und Regenwasserkanäle per Kamera untersuchen. Auf diese Weise könnten die Sanierung des Schulhofes und die Reparatur der Kanäle miteinander verbunden werden, hieß es.

Das Ergebnis der TV-Untersuchungen, das die beauftragte Firma im Werkausschuss erläuterte: Die Schmutzwasserkanalisation weist punktuell Schäden im Gesamtsystem auf. Es gibt undichte Rohrverbindungen, Quer- und Längsrisse in den Rohren sowie nicht fachgerecht eingebaute Stützen. Während die Schachtoberteile noch weitgehend in Ordnung sind, weisen die gemauerten Schachtunterteile größere Schäden auf.

Schlimmer ist es um die Regenwasserkanäle bestellt, wie die Fachleute festgestellt haben. Mehrere Streckenabschnitte seien durch Wurzeln beschädigt, es komme zu Wasserrückstau und Ablagerungen. Auch gebe es abgerissene Rohrverbindungen. Kurzum: Es wäre gut, wenn bald Bauarbeiter anrücken könnten.

Die Sanierung der Schmutzwasserkanäle würde gut 35000 Euro kosten. Für die Regenwasserkanalisation rechnen die Fachleute mit gut 58000 Euro. Hinzu kämen 62000 Euro für die Umfahrt für Busse um die 1912-Schule. Macht zusammen etwa 156000 Euro.

Laut einem älteren Beschluss wollen sich Samtgemeinde und Stadt die Kosten für die Sanierung des Schulhofes teilen. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wären also jeweils etwa 78000 Euro fällig. Da die Samtgemeinde jedoch noch über einen so genannten Haushaltsrest in Höhe von 20500 Euro verfügt, würde sich die noch bereitzustellende Summe um diesen Betrag verringern.

„Würde“ ist das Stichwort. Bevor es konkrete Entscheidungen gibt, wollen sich die Fraktionen noch einmal beraten. Schließlich geht es um viel Geld.