Unsere Gemeinde für Familien, Kinder und Jugend

13729137_1178780515486515_2642084191637591067_nBei sommerlichen Temperaturen fand der dritte Workshop des CDU-Gemeindeverbandes Bohmte im Gasthaus Trentmann in Hunteburg statt. Nach einer kurzen Einführung zum Thema des Abends durch Moderator Markus Kleinkauertz stiegen die Workshop-Teilnehmer sofort in die Bereiche Kindergärten, Krippen und Grundschulen ein.

Durch eine erhöhte Nachfrage nach Ganztagsbetreuung müssen die Einrichtungen räumlich wachsen, stehen aber auch organisatorisch, inhaltlich und fachlich vor neuen Herausforderungen. Der Trend geht aktuell zu mehr Krippenplätzen, auch wenn die vorhandenen Plätze in der Gemeinde von den anwesenden Erzieherinnen als ausreichend bewertet wurden. In diesem Zusammenhang wurde auch die gute Zusammenarbeit mit den Tagesmüttern hervorgehoben, die insbesondere für die berufstätigen Eltern von großer Bedeutung sind.

Die Workshop-Teilnehmer aus dem Bereich der Grundschulen stellten in diesem Zusammenhang fest, dass die Früh – und Ganztagsbetreuung in den Grundschulen noch ausbaufähig sei. Mit Blick auf die Situation von benachteiligten Familien bestehe nach wie vor eine große Hemmschwelle vorhandene Bundesteilhabemittel zu beantragen. Hier sind Eltern, Lehrer und Vertrauenspersonen besonders gefordert. Die Praxis zeigt, dass die vorhandenen Eltern-Cafés hier eine gute Anlaufstelle sind, um erste Kontakte in diese Richtung zu knüpfen.

Ein weiteres Anliegen der Workshop-Teilnehmer war die besondere Berücksichtigung der sogenannten „schwachen Verkehrsteilnehmer“ (insbesondere Kinder) bei der Verkehrsplanung in der Gemeinde Bohmte sowie ein zentraler Platz zur Freizeitgestaltung. Das Angebot von bezahlbaren und familienfreundlichen Wohnungen ist in Bohmte nach wie vor knapp. An dieser Stelle wünschten sich die Workshop-Teilnehmer mehr Engagement seitens der Kommune.

Beim Themenschwerpunkt „Jugend“ wurde festgestellt, dass trotz guter Jugendsozialarbeit gewisse Treffs bestehen bleiben. Erfreulich sei in diesem Zusammenhang ein Rückgang der Fallzahlen in der Jugendhilfe sowie des Alkoholkonsums unter Jugendlichen. Übrigens:„Das prägnanteste Vorbild für die Jugend sind die eigenen Eltern“, so ein spontaner Zwischenruf, der auch viel Zuspruch erntete und auf einer wissenschaftlichen Untersuchung basiert. Ebenso wichtig sind auch künftig wohnortnahe Ausbildungsplätze, hier ist immer wieder Einsatz, Ausdauer und Kreativität gefragt. Das Schaffen von attraktiven Rahmenbedingungen für junge Menschen sahen die Workshop-Teilnehmer als eine der wesentlichen Aufgaben von Verwaltung und Politik.

Nach Abschluss der dreiteiligen Workshop-Reihe bedankte sich Projektleiter und Moderator Markus Kleinkauertz im Namen des CDU-Gemeindeverbandes bei allen Teilnehmern für die engagierte Mitarbeit. Es seien viele Informationen ausgetauscht und gute Lösungsansätze erarbeitet worden, die die CDU nun in die programmatische Arbeit einfließen lässt.

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