Bohmte als Standort für Wirtschaft, Arbeit und Handel

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Thomas Gramke, (rechts) als Vorsitzender des Finanz- und Wirtschaftsausschusses im Rat der Gemeinde Bohmte, gab eine Einführung in das Thema. Die anschließende Moderation wurde von Markus Kleinkauertz (links) übernommen. Foto: CDU Bohmte

„Unsere Gemeinde als Standort für Wirtschaft, Arbeit und Handel.“ Unter diesem Motto fand auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Bohmte der zweite Feierabend-Workshop in der Gemeinschaftshalle Stirpe-Oelingen statt.

Thomas Gramke, Vorsitzender des Finanz- und Wirtschaftsausschusses im Rat der Gemeinde Bohmte, gab eine Einführung in das Thema. Die anschließende Moderation wurde von Markus Kleinkauertz übernommen.
Eine gute Wirtschaftsförderung, die Pflege der vorhandenen Unternehmensstruktur und Weiterentwicklung von Industrie- und Gewerbegebieten werden als wesentliche Aufgaben der Kommunalpolitik gesehen, so klang es vielstimmig aus dem Kreis der Workshop-Teilnehmer.
Hafen wichtig
Bei der Ansiedlung neuer Industrie- und Gewerbebetriebe kommt der Realisierung des Hafens in Leckermühle eine wesentliche Bedeutung zu, da bereits Interessensbekundungen für Ansiedlungen im Umfeld vorliegen.

Der Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Bohmte sei mit Blick auf die Wirtschaftsförderung ein wichtiger Baustein für die Zukunft, hieß es weiter. Den Workshop-Teilnehmern war es ein großes Anliegen, dass die Ortskerne weiter dadurch gestärkt werden, dass positive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hier geht es zum Beispiel um ausreichende Parkflächen und Barrierefreiheit, um Leerstände zu vermeiden.
Mangel an Fachkräften
Mit Blick auf die künftige Auslastung unserer Bildungseinrichtungen und einem zunehmenden Mangel an Fachkräften nehmen die Integration und Teilhabe eine Schlüsselposition ein, so die Sicht einiger Teilnehmer. Gleichzeitig wurde im Rahmen der weiteren Diskussion deutlich, dass neben der Integration und Teilhabe „auch die Sicherstellung guter schulischer Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund eines stetigen Fachkräftemangels für die Zukunft der heimischen Wirtschaft unabdingbar ist. Darauf muss zukünftig seitens der Kommunalpolitik ein besonderes Augenmerk gelegt werden, damit die bestehenden guten Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden.“

Hier müsse die Kommunalpolitik am Ball bleiben und haupt- sowie ehrenamtliche Initiativen stärken und fördern. Integration sei keine Einbahnstraße, so der einhellige Tenor des Workshops. Positive Einzelschicksale und Entwicklungen machten hier Mut für die Zukunft.
Beim abschließenden Thema „Haushalt der Gemeinde Bohmte“ ging es besonders darum, die „Handlungsfähigkeit der Gemeinde Bohmte dauerhaft sicherzustellen, insbesondere mit Blick auf die Schuldenentwicklung.“ Es bestand Einigkeit darüber, dass die bisher getätigten Investitionen wichtig und richtig für die Gemeinde Bohmte sind, jedoch sollte zukünftig noch stärker die Reduzierung der Neuverschuldung und die gemeindliche Entschuldung im Fokus der hiesigen Politik stehen. – Feierabend-Workshop in Stirpe: Bohmte als Standort für Wirtschaft, Arbeit und Handel | noz.de – Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales/bohmte/artikel/741002/bohmte-als-standort-fur-wirtschaft-arbeit-und-handel

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