Wie soll der Kreisel in Hunteburg gestaltet werden?

Die künftige Gestaltung des Kreisverkehrs Schwagstorfer Straße/Bramscher Weg war Thema im Ortsrat Hunteburg. Foto: Karin Kemper

Die künftige Gestaltung des Kreisverkehrs Schwagstorfer Straße/Bramscher Weg war Thema im Ortsrat Hunteburg. Foto: Karin Kemper

Wie soll der Kreisel am Hunteburger Ortseingang im Bereich Schwagstorfer Straße/Bramscher Weg auf Sicht aussehen? Ganz klar ist das noch nicht, aber im Gasthaus Trentmann stellte der Ortsrat die entscheidenden Weichen. Die Entscheidung soll im kommenden Jahr in der nächsten Ortsratssitzung fallen, damit die dazugehörigen Arbeiten im Frühjahr erfolgen können.
Ortsbürgermeister Norbert Kroboth meinte, dass vom Prinzip her Einigkeit herrschte, aber noch abschließende Beratungen erforderlich seien. Angedacht ist beispielsweise, dass im Mittelbereich des Kreisels Weihnachtsbaum oder Maibaum einen Platz finden sollen. Nicht minder wichtig: die Hinweisschilder, die den Kraftfahrer den Weg weisen.
Bepflanzung ein Muss

Ein Muss ist außerdem die Bepflanzung. Zwei Gartenbauer, so der Ortsbürgermeister, lieferten Vorschläge – einer noch ganz kurzfristig. Der eine Vorschlag mit Pflanzen, die zum Moor passen, und der dazugehörigen Gestaltung war mit den dazugehörigen Zeichnungen versehen, der andere nur schriftlich. Klar war den Ortsratsmitgliedern, dass auf jeden Fall die Pflege sichergestellt werden muss. Kroboth: „Die Betreuung der Fläche ist wichtig. Wenn ein Schild auf den Hersteller hinweist, sollte das kein Problem sein, wenn das der Ortschaft nutzt.“
Zwei Angebote liegen vor

Markus Helling bezeichnete es als positiv, dass zwei Angebote für die Gestaltung vorliegen. Eine gute Idee nannte er es, Skulpturen zum Thema Wilhelm Busch, beispielsweise die Figuren von Max und Moritz, um diejenigen, die nach Hunteburg hineinfahren, mit etwas Besonderem freundlich zu empfangen.

Annelie Bretz meinte, dass die Figuren nicht übermäßig groß sein sollten – etwa in der Größe der Open-Air-Männchen. Sie sagte: „Ein solches Erkennungszeichen für Hunteburg könnte ich mir gut vorstellen.“ Das sah Kroboth ganz genauso, verwies aber gleichzeitig darauf, dass eine solche Gestaltung mit der Straßenbehörde abzuklären sei.
Geld im Etat veranschlagt

Veranschlagt und im Haushaltsplan der Gemeinde Bohmte vorgesehen ist eine Investition für die Kreiselgestaltung in Höhe von 9000 Euro. Alf Dunkhorst, Fachdienstleiter der Gemeinde Bohmte, bezeichnete zwei Dinge im Vorfeld der Maßnahme als erforderlich: die Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger und die Überlegung, den Ansatz bedingt durch die Kosten für die Skulptur etwas höher zu wählen. Bretz sagte: „Das Lasern einer solchen Figur macht die Sache erschwinglich.“ Dunkhorst: „Es sollten die 9000 Euro plus der Kosten für die Skulpturen im Haushaltsansatz vorgesehen werden.“

Als positiv im Hinblick auf das Hunteburger Ortsbild bezeichneten sowohl die Mitglieder des Ortsrats als auch später Bürger in der Einwohnerfragestunde die maschinelle Straßenbereinigung im Ortszentrum, die seit August 2015 läuft. Die dazugehörige Satzungsänderung hatte der Gemeinderat beschlossen. Durch die Ausweitung des Auftrags sanken die Kosten auf 0,84 Euro pro Jahr und Meter, die gekehrt werden. In Hunteburg sind das seitdem Teile der Hauptstraße, der Dammer und der Herringhauser Straße.
Wöchentliche Reinigung

Einigkeit herrschte in der Runde: „Für einen solchen Betrag kann ich niemanden anstellen, der die Straße fegt.“ Die Reinigung per Maschine erfolgt wöchentlich. Dunkhorst: „Der Vertrag läuft 2015 aus, kann aber verlängert werden. Der Preis ist wunderbar. In Bad Essen kommen wir an den Satz leider nicht ran.“
Kroboth fügte hinzu; „Bei dem Verkehr, den wir haben, ist eine maschinelle Reinigung schon wichtig.“
Den Vertrag verlängern

Schmunzelnd warf Markus Helling ein: „Ich wundere mich, das die Reinigung in Bohmte beginnt. Bei uns sind die nämlich morgens um 7 Uhr, wenn der Parkstreifen noch frei ist.“ Kroboth brachte es auf den Punkt: „Wir sollten den Vertrag verlängern. Das ist eine gute Lösung, die wir hinbekommen haben.“

Wittlager Kreisblatt, am 03. Dezember 2015, Text und Bild von Karin Kemper

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