SPD und Grüne wollen Eltern, Schüler und Lehrer nun nicht mehr beteiligen!

In der aktuellen Schuldebatte gibt es zwischen allen Beteiligten großen Diskussionsbedarf. Nur in einem Punkt sind sich alle einig: Die Schulform „Oberschule“ ist ein gutes Konzept der aktuellen Landesregierung um auch zukünftig eine qualitativ hochwertige Beschulung im ländlichen Raum sicher zustellen.

Doch bei aller Zustimmung für die Schulform, rechtfertigt diese nicht das aktuelle Vorgehen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen. Beide Ratsfraktionen haben die Umwandlung der Haupt- und Realschule Bohmte in eine Oberschule zum 1. August 2013 beantragt. Dieser Antrag wurde in der jüngsten Schulausschusssitzung durch die Stimmen der Eltern-, Schüler- und Lehrervertreter sowie der Ausschussmitglieder der CDU-/ FDP- Ratsfraktion mit 5 zu 10 Stimmen abgelehnt! Ebenso hat der Hunteburger Ortsrat den Antrag mit 4 zu 5 Stimmen abgelehnt und beschlossen, dass der aktuelle Bericht vom Arbeitskreis „Schulstrukturreform“ Grundlage für das weitere Handeln ist.

Bereits während der Schulausschusssitzung am 18. November 2010, also vor knapp 2 Jahren, wurde einstimmig beschlossen eine Arbeitsgruppe „Schulstrukturreform“ einzurichten, in der Elternvertreter, Schulleiter und Schulträger verschiedene Möglichkeiten zur Einrichtung einer Oberschule diskutieren.

Im letzten Arbeitsgruppenbericht – vom 6. Juni 2012 – wird sich gegen die Einführung einer Oberschule im Jahr 2013 ausgesprochen, des Weiteren könnte eine Einführung für 2014 diskutiert werden.

Während der vergangenen Bohmter Ortsratssitzung (10. November 2012) hat die SPD- Fraktion einen neuen Vorschlag vorgelegt (Einführung einer Oberschule zum 1. August 2014) und mitgeteilt, dass eine weitere Beteiligung des Arbeitskreises „Schulstrukturreform“ nicht mehr notwendig ist. Wenn man sich im Vorfeld fraktionsübergreifend auf einen Beteiligungsprozess verständigt und diesen festlegt, muss man diesen Weg auch konsequent zu Ende gehen! Oder nimmt man die eingesetzten Personen und ihre Arbeit nicht mehr ernst? Auch die Entscheidung für 2014 unterliegt keinem zeitlichen Zwang und kann problemlos in den nächsten Monaten getroffen werden, unter Einbezug aller Beteiligten!

Wir, die CDU-/ FDP- Ratsfraktion, möchten eine solche grundlegende Entscheidung nicht übers Knie brechen und Schüler, Eltern und Lehrer einbeziehen. Die aktuelle Ratsmehrheit von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen wollen dieses anscheinend nicht!

 

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