Vorerst keine Oberschule in der Gemeinde Bohmte

In einem Gespräch mit dem neuen Schulleiter, Herrn Brunsen, der Haupt- und Realschule Bohmte informierte sich die CDU-/ FDP-Gruppe unter anderem über die zukunftsrelevanten Themen Inklusion und Oberschule.

Aufgrund der besonderen Situation mit zwei Schulstandorten in Bohmte und Hunteburg würde die Einführung einer Oberschule den Schulstandort Hunteburg stark gefährden. „In erster Linie ist es wichtig eine wohnortnahe Beschulung sicher zu stellen und die vorhandenen Schulstandorte in unserer Gemeinde so lange wie möglich in ihrem Fortbestehen zu sichern“, äußerte sich der CDU- Fraktionsvorsitzende Norbert Kroboth. Außerdem würde durch die Einführung der Oberschule an beiden Standorten jeweils eine halbe Stelle im sozialpädagogischen Bereich wegfallen.

Die beiden Hauptschulen in der Gemeinde Bohmte gehören zu den fünf besten in Niedersachsen und sind gerade in den Bereichen der Berufsorientierung und -vorbereitung sehr gut aufgestellt und mehrfach ausgezeichnet. So lange die Hauptschule als Schulform weiterhin von Eltern und Schülern angenommen wird sollte sie daher erhalten bleiben. Zu diesem Fazit ist auch der Arbeitskreis Schulstrukturreform der Gemeinde Bohmte in seiner letzten Sitzung gekommen, in diesem Arbeitskreis sind die Schulleiter, Elternvertreter und Schulträger vertreten.

Zum Schuljahresbeginn 2013/2014 kommen mit den Vorgaben zur Inklusion auf die Schulen und Schulträger in naher Zukunft ein erheblicher Arbeitsaufwand zu; die Realisierung dieser Auflagen sollte und muss daher vorerst im Mittelpunkt stehen. Erst danach wird über die Schulstrukturreform „Oberschule“ zu entscheiden sein.

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