Elan und frische Ideen: Rüdiger Tellmann ist Ortsvorsteher in Bissendorf-Waldmark

20.04.2017

Erfahrung ist die Garantie für gute Kommunalpolitik vor Ort, auch junger Elan und frische Ideen, diese Mischung macht es, meint Rüdiger Tellmann. Er geht selbst mit gutem Beispiel voran. 2011 wurde er als Kandidat der CDU ins Rennen geschickt und direkt in den Gemeinderat gewählt. Jetzt ist er Ortsvorsteher der Waldmark.
Klar: Die Waldmark mit seinen Bauerschaften Astrup, Deitinghausen, Grambergen und Krevinghausen ist das „schönste Fleckchen in ganz Bissendorf“, hügelig, bäuerlich, beschaulich und mit wundervollen Aussichten in die Umgebung. Das sagt Rüdiger Tellmann und er muss es wissen.
Der größte Ortsteil
Er wuchs in Deitinghausen auf, lebt auch heute mit Frau und Kind hier und möchte auch nirgendwo anders wohnen. Die Waldmark ist mit 18 Quadratkilometern der größte Ortsteil in Bissendorf. Etwa 571 Menschen leben hier und für alle möchte Rüdiger Tellmann Ansprechpartner bei Fragen rund um die Gemeinde und den Ortsteil sein. Alle Ortsteilbewohner kennt er noch nicht. Besonders im drei Kilometer entfernten Krevinghausen habe er wohl noch Kennenlern-Bedarf, meint der Betriebswirt. Von seinem langjährigen Vorgänger in diesem Amt, Ulrich Wienke, sei er bestens auf die Aufgaben vorbereitet worden.
Präsenz vor Ort
„Das Amt des Ortsvorstehers muss unbedingt erhalten bleiben“, meint Rüdiger Tellmann und ergänzt: „Die Bürger sprechen Probleme am liebsten direkt vor Ort an, andererseits kann die Gemeindeverwaltung nicht überall präsent sein.“ Der 32-Jährige sieht sich also als Bindeglied zwischen den Bewohnern der Waldmark und dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde.
„Als Ratsmitglied weiß ich auch, dass die Ressourcen der Gemeinde begrenzt sind,“ so der Deitinghauser. Das heißt: Ein vernünftiges Augenmaß zwischen den Wünschen der Bewohner und den kommunalen Realitäten ist gefragt.
Gründungsmitglied der Jungen Union
Rüdiger Tellmann ist Gründungsmitglied der Jungen Union Bissendorf. Dass jüngere Menschen sich politisch engagieren und Verantwortung übernehmen sollten, ist ihm ein Hauptanliegen. Er setzte das 2011 in die Tat um und wurde als damals 26-Jähriger direkt in den Rat gewählt.
Mit einem Direktmandat ist Rüdiger Tellmann auch jetzt in seiner zweiten Legislaturperiode im Gemeinderat vertreten. Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, Mitglied in drei Fachausschüssen und stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsausschuss.
Ein Artikel von Bärbel Recker-Preuin