Was ist das für eine Presse? Hofberichterstattung ?!

Gieseke_Norbert
Dr. Baier, seines Zeichens SG Bürgermeister in Bersenbrück hat auf der letzten Finanzausschusssitzung erklärt, einen vierzügigen Ausbau der Oberschule Ankum brauche er nicht für den Bestand der Oberschule in Ankum, weil nach seinen eigenen, amtlichen Zahlen bis 2023 nur durchschnittlich 50 Kinder pro Jahrgang zu erwarten seien. Die Kinder sind nämlich heute schon geboren.
Diese Erkenntnis ist schon ein Hammer und wäre eine Meldung Wert – oder ?
Trotzdem sollen nicht nur 1,2 Mio. EURO sondern nach der neusten Kostenschätzung weitere 1 Mio. aufgrund von Preissteigerungen in den vierzügigen Ausbau, d.h. für 6 X 2 Klassen zzgl. Fachräume investiert werden, obwohl diese Schulräume keiner braucht und das alles noch auf Pump.
Dr. Baier erklärte weiter, irgendwie werde man die Räume schon voll kriegen, HpH oder Gesamtschule oder Lehrerraumkonzept, d.h. jeder Lehrer bekommt ein Klassenzimmer als Arbeitszimmer.
Der Lokalredakteur MS schreibt, dass der Volkswirt Dr. Baier in seiner Karriere in Großstädten Stadtwerke als Instrument des Handels kennen gelernt hat.
Für Leute, die das Rechnen auf einer normalen Mittelschule gelernt haben, drängt sich der Verdacht auf, dass diese Politiker im Zoo sitzen und jeden Tag gefüttert werden müssen, denn wer so sinn- und sorglos mit dem Geld anderer umgeht, würde im normalen Leben nicht zurechtkommen.
Der Lokalredakteur MS schweigt – im Bersenbrücker Kreisblatt steht darüber nix!
Zur Hase Energie ( Thema auf derselben Sitzung ) reicht seine Kraft gerade noch aus, einen Artikel und einen Kommentar abzusetzen und sich über die sperrigen Argumente der CDU aufzuregen.
Die Pläne von Dr. Baier, die florierende v.Ravensberg Schule zu zerschlagen, für eine neue IGS Ankum / Bersenbrück werden nicht veröffentlicht!
Montag war die Sitzung – heute haben wir Samstag!
Hat die Zeitung oder MS Angst vor der Empörung der Bevölkerung?
Im Wahlkampf hat man diesen Plan wohlweislich verschwiegen.
Toll – kein Wahlbetrug – weil man seine Ziele erst gar nicht kommuniziert hat.
Ich finde keine Experiment mit dem Gymnasium Bersenbrück und der v. Ravensbergschule in Bersenbrück. Eine geplante Gesamtschule ohne Gymnasialen Zweig aus der Zerschlagung der beiden Oberschulen ist eine kastrierte Gesamtschule, weil ihr die Oberstufe also die Möglichkeit fehlt, dort Abitur zu machen.
Ein Abitur in Bersenbrück sollte nicht die Eintrittskarte für den Abiball sein, sondern weiter die Befähigung sich an den deutschen Unis und im Leben zu behaupten!
Ich halte es mit Konrad Adenauer 1957 – keine Experimente mit unseren Schulen!
Stoppt die Zerschlagung der v. Ravensberg Schule!
Stoppt die Zerschlagung des Gymnasium BSB!
Stoppt die konzeptlose Verschwendung von 2 Mio. Euro der Bürger der Samtgemeinde Bersenbrück.
Man sollte eigentlich ein Bürgerbegehren gegen diesen wirtschaftlichen Unsinn machen.
Wenn Euch dieser Artikel gefällt, teilt ihn und engagiert Euch gegen diesen Unsinn!
ViSdP. Norbert Gieseke St-Antonius Str. 4, 49594 Alfhausen

Zum Wohle von Schülern und Eltern agieren

Pressemitteilung CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Bersenbrück 25. November 2013

Zum Wohle von Schülern und Eltern agieren

CDU-Fraktion schlägt fraktionsübergreifende Gespräche vor
Bersenbrück: Die Schulpolitik ist ein wichtiges und aktuelles Thema in der Samtgemeinde Bersenbrück bzw. im Landkreis Osnabrück: Die Grundschulen sollen bei Bedarf zu Ganztagsschulen umgebaut werden, bei weiterführenden Schulen gibt es einen Abwanderungstrend zu anderen Samtgemeinden und in das nahe Emsland. Viele Eltern sind verunsichert, was das im Einzelnen für ihre Kinder bedeutet. Die CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Bersenbrück schlägt daher fraktionsübergreifende Gespräche vor, um im Sinne der Schüler und Eltern gemeinsam zu agieren. Für die CDU haben der Elternwille und die freie Entscheidung an welche Schule das Kind geht erste Priorität. Die Politik hat für die Elterninteressen entsprechende optimale Rahmenbedingungen vor Ort zu schaffen und diese auch langfristig zu gewährleisten.
Bereits zweimal ist eine Bildungsausschusssitzung der Samtgemeinde ausgefallen, angeblich wegen fehlender Themen. Dies sieht die CDU-Fraktion anders, schließlich sind derzeit viele aktuelle Themen zu bearbeiten bzw. Fragen zu beantworten und daher ist es sehr schade, dass sich nicht der Fachausschuss mit den Themen auseinander setzt. Reizthemen wie „Wiedereinführung von Schuleinzugsbezirken“ oder auch parteipolitische Positionierungen wie “IGS Ankum als Mittelstufen IGS ohne Oberstufe“ werden intern diskutiert, sodass in den Reihen der CDU weiß niemand richtig, wie die anderen Fraktionen damit umgehen und welche Vorarbeit bzw. Festlegungen hinter den Kulissen hier schon getroffen wurden. Jüngst, in der letzten Wirtschaftsausschusssitzung , gab der Samtgemeindebürgermeister Herr Dr. Baier vage Informationen zur möglichen Umgestaltung beider Oberschulstandorte in eine IGS Bersenbrück mit einer Außenstelle in Ankum bekannt. So kann man aus CDU Sicht nicht mit solchen Informationen bzw. möglichen Entwicklungen umgehen. Um kursierenden Gerüchten und Unsicherheiten hier ein Ende zu bereiten, ist es für die CDU-Fraktion wichtig, jetzt endlich gemeinsam an einen Tisch zu kommen, um eine für Schüler und Eltern optimale Lösung auszuarbeiten. Die CDU-Vertreter gehen dabei vorurteilslos an die Aufgabe heran und stehen zu einer gemeinsamen Erarbeitung mit offenem Ergebnis.
Erste Gespräche könnten im Rahmen einer interfraktionellen Sitzung parteiübergreifend zu dem Thema stattfinden, auch mit Vertretern des Landkreises Osnabrück, die als Schulträger z.B. für die Gymnasien/Gesamtschulen zuständig sind und Auftraggeber der Elternbefragung waren und der Samtgemeindeelternrat als Vertretungsgremium der Eltern an den Schulen in der Samtgemeinde. Der CDU-Fraktion ist wichtig, diese Elternbefragung im Hinblick auf die Ergebnisse für die Samtgemeinde Bersenbrück nicht einseitig zu interpretieren und daraus den Bau einer IGS in der Samtgemeinde abzuleiten, denn definitiv sprechen sich die Eltern auch für ein starkes Gymnasium aus. Sicher ist , dass die ständigen öffentlichen Diskussionen einzelner Parteien und Gruppen den Schulstandorten – welche auch immer betroffen sind – eher schaden als nutzen und zu einer Verunsicherung der Eltern führen. Hiervon distanziert sich die CDU-Fraktion deutlich und wünscht sich das gemeinsame Gespräch, um den Eltern künftig etwas mehr Planungssicherheit zu bieten und endlich Ruhe an unseren Schulstandorten in der Samtgemeinde zu erzielen.
Die Bildungslandschaft ist ein zu wichtiges Thema um dieses als Spielball für parteipolitische Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen und funktioniert nur im großen Konsens und somit auch mit der CDU als größte Fraktion im Samtgemeinderat mit fast 50%. Wir alle sind verantwortlich für die Schulstrukturen der nächsten Jahrzehnte, daher steht die CDU für sachliche und strukturierte Gespräche gerne zur Verfügung, die müssen nur von der Mehrheitsgruppe um Dr. Baier auch gewünscht sein!!

Unternehmerisches Risiko ausgeblendet – Hase Energie kann zum finanziellen Fiasko werden

Bersenbrück – Billigen Strom wird es in der Samtgemeinde Bersenbrück bis zum 30 November 2026 nicht geben. Darauf weist Meyer zu Drehle vom CDU Stadtverband Bersenbrück-Gehrde hin. Lediglich die Gaskonzessionen laufen in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde zwischen Dez. 2014 und Jan. 2016 aus. In Kettenkamp sogar erst 2025. Dieses gelte nicht für die Stromkonzessionen, welche bis zum 30.11.2026 laufen.
In einen Gutachten von Göken Pollak & Partner wird nur für das Gasnetz eine Rendite von mageren 0,3% mit einer Laufzeit von 28 Jahren schön gerechnet.
Zudem stagniert der Absatz von Gas. Durch die verbesserte Dämmung von Neubauten und Modernisierung von Häusern sinkt der Gasverbrauch. Zusätzlich werden in Bersenbrück und Ankum bereits Biogasanlagen betrieben, welche Strom und Gas erzeugen. Die RWE betreibt einen Standort mit Kombimonteuren in Bersenbrück. Der Wegfall von Arbeitsplätzen ist zu befürchten.
Befremdlich sind Äußerungen des Samtgemeindebürgermeisters Baier, welcher erklärt erst mal eine „kleine GmbH“ zu Gründen und wenn das Konzept nicht laufen würde, stampfe man diese wieder ein. In der Vorlage soll die Hase Energie GmbH mit einer Einlage von 200.000€ ausgestattet werden. Der Sitz der Gesellschaft soll Gehrde sein.
Es sei zwar gut neue Einnahmequellen zu erschließen, allerdings habe man die unternehmerischen Risiken ausgeblendet so Meyer zu Drehle. Die Samtgemeinde dürfte sich gerade angesichts der vielen anstehenden Baustellen nicht in die Pleite manövrieren.