Des Deutschen liebstes Kind? – CDU`ler beim Autohaus Fehrmann

Gehrde – Vor einigen Jahren war angeblich des Deutschen liebstes Kind – sein Auto. Diese Zeiten haben sich geändert. Bei Jugendlichen sinkt der Stellenwert des Autos. Der klassische Neuwagenkäufer ist im Schnitt 53 Jahre alt. Heute wird mehr Geld für Hobbys und Reisen ausgegeben, fanden Forscher heraus.

Franz Josef Fehrmann begrüßte in seinem Autohaus die Gäste des CDU Stadtverbandes Bersenbrück-Gehrde. Seit 1980 ist Fehrmann selbstständig. Gebürtig kommt er aus Vörden. Damals waren keine Gewerbegrundstücke in Neuenkirchen-Vörden verfügbar. Aus der Zeitung erfuhr er, dass in Gehrde Grundstücke angeboten wurden. Schnell wurde man sich einig und 1982 wurden die Werkstatt und Tankstelle eröffnet. 1992 fiel die Tankstelle weg. An diesem Platz befindet sich der heutige Ausstellungsraum. Fehrmann ist Vertragshändler für Mitsubishi und Citroen. Im Frühjahr findet beim Autohaus das alljährliche Kirschblütenfest statt. Im Umkreis von ca. 30 Kilometern kommen die Kunden zu uns, erläutert Fehrmann. Nach seiner Einschätzung wird der Diesel weiterlaufen. Im ländlichen Raum ist dieser momentan unverzichtbar. Zwar gibt es schon Hybrid Fahrzeuge, aber der Anschaffungspreis ist noch höher. In den nächsten Jahren wird sich dort sicherlich noch einiges tun, waren sich die Besucher einig. Über 100 Neu- und Gebrauchtwagen hat das Autohaus im Angebot. 18 Mitarbeiter sind momentan am Standort Gehrde beschäftigt. Für den Fall, dass Franz Josef Fehrmann irgendwann seinen Ruhestand genießen möchte, hat er vorgesorgt. Die Nachfolge ist gesichert, verriet er der Besuchergruppe.

Auch einen Oltimer Citroen Acadiane gibt es im Autohaus Fehrmann zu bestaunen. Von links: Wilhelm Kröger, Axel Meyer zu Drehle, Axel Borm, Franz-Josef Fehrmann, Reinhard Schröder, Gerd Uphoff und Carla Markus zeigten sich beeindruckt von der Ausstattung und Service des Autohauses.

Gemeinsam mehr erreichen – CDU Samtgemeindeverband gegründet

„Gemeinsam mehr erreichen!“
Niedersachsens CDU-Generalsekretär gratuliert zu Samtgemeindeverbandsgründung

„Gemeinsam mehr erreichen“ – unter diese Überschrift stellten die Mitglieder aus den CDU-Verbänden in der Samtgemeinde Bersenbrück in einer Versammlung die Neugründung des CDU – Samtgemeindeverbandes Bersenbrück.

Neuer Verband, neuer Vorstand: Zusammen mit CDU-Generalsekretär Kai Seefried, CDU-Kreisvorsitzendem Christian Calderone und der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Maren von der Heide aus Ankum stellte sich der neue Vorstand des neuen Samtgemeindeverbandes dem Fotografen.

Nach Aussage des CDU-Kreisvorsitzenden Christian Calderone solle der Dachverband nicht die Arbeit in den Ortsverbänden Alfhausen, Ankum/Eggermühlen/Kettenkamp, Bersenbrück/Gehrde und Rieste ersetzen, sondern einer besseren Abstimmung verbandsübergreifender Politikfelder dienen. Calderone erinnerte in diesem Zusammenhang an die Bildung übergeordneter Dachverbände der CDU in anderen Gebietskörperschaften, bei der die einzelnen Gemeindeverbände ihre Selbständigkeit, die Finanzhoheit und die Mitgliederbetreuung als Aufgabe behielten, jedoch dort, wo ein gemeinsames Handeln auf Samtgemeindeebene erforderlich sei auch koordinierend stärker wirken könne. Diese Strukturen sollen auch in den CDU-Verbänden der Samtgemeinde Bersenbrück bei Themen und Sachfragen greifen, bei denen eine bessere Kooperation unerlässlich sei: „Gemeinsam können wir immer mehr erreichen“.

Die Gründung eines neuen CDU-Verbandes – sicher alles andere als ein alltägliches Geschehen. Deswegen war auch der Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Kai Seefried, nach Bersenbrück gereist – und zeigte den anwesenden Mitgliedern die Herausforderungen auf, denen sich die Parteien in einer heterogenen Gesellschaft mit abnehmender Wählerbindung stellen müssen. „Für die CDU kommt es dabei darauf an, als mit Abstand einzige Partei mit einem in Umfragen ermittelten aktuellen Stimmenanteil von mehr dreißig Prozent und damit als einzige Volkspartei ansprechbar und handlungsfähig zu sein! Wir wollen die Kümmerer-Partei für die Menschen bleiben.“ Seefried begrüßte deshalb den eingeschlagenen Weg der Gründung eines Dachverbandes über alle CDU-Verbände in der Samtgemeinde Bersenbrück: „Die CDU bleibt vor Ort und setzt sich gemeinsam für örtliche Anliegen ein!“ Dies sei eine gute Zielrichtung für den 53 CDU-Verband im Landkreis Osnabrück.

Dass das Ansinnen der verstärkten christdemokratischen Zusammenarbeit ganz im Sinne der anwesenden Mitglieder war, zeigten die nahezu einstimmigen Wahlergebnisse, die den Gehrder Axel Meyer zu Drehle zum ersten Vorsitzenden des neuen Dachverbandes bestimmten und Andreas Hettwer (Ankum), Philipp Rautenstrauch (Rieste) sowie Gerd Steinkamp (Alfhausen) zu dessen Stellvertreter wählten. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Theo Dückinghaus (Ankum), Franz Josef Fehrmann (Gehrde), Hartmut Göwert (Eggermühlen), Christoph Lüken (Kettenkamp), Uwe Schohaus (Rieste), Stefan Uphaus (Alfhausen) und Christian Wurst (Bersenbrück).

Nichts für schwache Nasen – CDU Bersenbrück-Gehrde bei Firma Rendac

Sommerzeit ist Grillzeit. Für viele gehört das Steak und die Bratwurst auf den Grill. Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Zuviel sollte es aber auch nicht sein. Was passiert mit den Teilen eines Tieres, welche nicht für den Verzehr bestimmt sind? Das wollten einige CDU`ler wissen.
Verschiedenste Schlachtnebenprodukte werden bei der Firma Darling mit ihren 12 Standorten in Deutschland verwertet. Gerald Hurrelbrink ist Werksleiter am Standort in Belm/Icker (Rendac). Bereits seit 1949 gibt es den Standort. 120 Mitarbeiter arbeiten in den verschiedenen Hallen mit einer Gesamtgröße von 40.000 m². Es werden 207.000 Tonnen an jeglichen Tierarten pro Jahr verwertet. Felle von Rindern und Kälbern werden gewonnen und in der Lederindustrie weiter verwertet. Nach den Gruppen KAT 1 – Kat 3 werden die Tierteile eingestuft. Die KAT 1 Stufe wird z.B. zur energetischen Verwertung genutzt. Die Kläranlage reinigt 775m³ Wasser pro Tag und ist vergleichbar mit einer Kläranlage für 75.000 Einwohner. Ein Biofilter gefüllt mit ankompostiertem Wurzelholz reinigt die Abluft. Eine besondere Herausforderung stellt ein Seuchenereignis dar. Hier ist die Firma als Zentraler Verwerter im Landkreis Osnabrück und anderen Landkreisen im nördlichen Nordrhein-Westfalen immer in Gesprächen mit den Behörden. Rendac bildet in der betriebseigenen Werkstatt in verschiedenen Bereichen (Elektro, Mechanik, Ver- und Entsorger) und im kaufmännischen Bereich aus. Ziel ist eine nachhaltige Ausbildung der benötigten Fachkräfte. 1. Vorsitzender Axel Meyer zu Drehle bedankte sich für die sehr informative Führung durch das Werk, welche zweifelsohne Eindruck hinterlassen hat.