Nichts für schwache Nasen – CDU Bersenbrück-Gehrde bei Firma Rendac

30. Mai 2018

Sommerzeit ist Grillzeit. Für viele gehört das Steak und die Bratwurst auf den Grill. Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Zuviel sollte es aber auch nicht sein. Was passiert mit den Teilen eines Tieres, welche nicht für den Verzehr bestimmt sind? Das wollten einige CDU`ler wissen.
Verschiedenste Schlachtnebenprodukte werden bei der Firma Darling mit ihren 12 Standorten in Deutschland verwertet. Gerald Hurrelbrink ist Werksleiter am Standort in Belm/Icker (Rendac). Bereits seit 1949 gibt es den Standort. 120 Mitarbeiter arbeiten in den verschiedenen Hallen mit einer Gesamtgröße von 40.000 m². Es werden 207.000 Tonnen an jeglichen Tierarten pro Jahr verwertet. Felle von Rindern und Kälbern werden gewonnen und in der Lederindustrie weiter verwertet. Nach den Gruppen KAT 1 – Kat 3 werden die Tierteile eingestuft. Die KAT 1 Stufe wird z.B. zur energetischen Verwertung genutzt. Die Kläranlage reinigt 775m³ Wasser pro Tag und ist vergleichbar mit einer Kläranlage für 75.000 Einwohner. Ein Biofilter gefüllt mit ankompostiertem Wurzelholz reinigt die Abluft. Eine besondere Herausforderung stellt ein Seuchenereignis dar. Hier ist die Firma als Zentraler Verwerter im Landkreis Osnabrück und anderen Landkreisen im nördlichen Nordrhein-Westfalen immer in Gesprächen mit den Behörden. Rendac bildet in der betriebseigenen Werkstatt in verschiedenen Bereichen (Elektro, Mechanik, Ver- und Entsorger) und im kaufmännischen Bereich aus. Ziel ist eine nachhaltige Ausbildung der benötigten Fachkräfte. 1. Vorsitzender Axel Meyer zu Drehle bedankte sich für die sehr informative Führung durch das Werk, welche zweifelsohne Eindruck hinterlassen hat.