CDU beim DIL zu Besuch

22. Juni 2017

Einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte und dessen aktuelle Schwerpunkte erhielten die Mitglieder des CDU Stadtverbandes Bersenbrück-Gehrde bei ihrem Besuch des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück unter sachkundiger Führung von Wolfgang Becker. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Quakenbrück und jetzige Ratsvorsitzende des Samtgemeinderates brachte den Gästen aus Bersenbrück die Entwicklung des DIL von der Idee bis zu einem Forschungsinstitut von europäischem Rang anhand aktueller Forschungsprojekte nahe.
Die Gründung des DIL im Jahr 1983 sollte der in der Region ansässigen Lebensmittelindustrie ein starkes Forschungsinstitut zur Seite stellen, daß diese bei der Entwicklung zukunftsfähiger Produkte und neuartiger effizienter und schonender Herstellverfahren unterstützt. Hatte sich das DIL früher überwiegend mit Zuschüssen finanziert, erzielt das Institut mit seinen mittlerweile 180 Mitarbeitern heute 95% seiner Einnahmen aus Drittmitteln.  Die Hälfte davon durch Forschungsaufträge seiner 165 Mitgliedsfirmen, zu denen viele weltweit agierende Konzerne aber auch mittelständische Unternehmen wie Kemper und Delkeskamp gehören.
Die vom jetzigen Leiter Dr. Volker Heinz ins Leben gerufene Zusammenarbeit mit den Universitäten Vechta und Osnabrück hat dabei die Basis der Forschungstätigkeit weiter verbreitert und die Innovationskraft des DIL weiter gestärkt.
Die einzelnen Schwerpunkte der angewandten Forschung konnten beim Rundgang durch die einzelnen Forschungsbereiche direkt in Augenschein genommen werden.
Da gab es Präzisionsmessgeräte zur genauen Dosierung der Zutaten für Tiefkühl-Pizzen, Hochleistungs-Kartoffelschälmaschinen, die bei einem großen regionalen Salathersteller eingesetzt werden und Maschinen zur elektrischen Bepulsung von frischen Obstsäften zur Verlängerung der Haltbarkeit, sowie ein Atommikroskop zur genauen Analyse der produzierten Nahrungsmittel.
Als Highlight für die Besucher gestaltete sich jedoch der Besuch im Schokoladenlabor, hier durften die süßen Forschungsobjekte bei der geschmacklichen Untersuchung mit Wonne verspeist werden.
Die zweistündige Führung durch den Forschungskomplex des DIL hat allen Besuchern bewusst gemacht, welch Juwel das DIL nicht nur für die Stadt Quakenbrück, sondern für unsere gesamte Region darstellt, zumal es mittlerweile auch der Kristallisationskeim für weitere florierende im Campus angesiedelte Firmen ist, die von der Innovationskraft des DIL profitieren.