Radfahren ist in Bersenbrück nicht einfach

4. Juli 2014

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Christian Klütsch beantwortet als Bersenbrücker Bürgermeister die Fragen der Viertklässler und freute sich über ihr Interesse am Stadtgeschehen. Foto: Liesel Hoevermann

 

Bersenbrück. Briefe mit Fragen an Bürgermeister Christian Klütsch hatten die Schüler der Klasse 4c der Bersenbrücker Grundschule geschrieben. Der nutzte die Gelegenheit und kam direkt ins Klassenzimmer, um im Gespräch mit den Jungen und Mädchen zu antworten.

„Briefe an einen Politiker schreiben“ – solautete das Thema im Unterricht, das die Grundschüler der 4c in Bersenbrück in die Tat umsetzten. Sie schrieben direkt an ihren Stadtbürgermeister. Eine tolle Idee, fand denn auch Christian Klütsch und beantwortete die Fragen bei einem Besuch in der Schule.

Dabei stellte sich heraus, dass die Jungen und Mädchen schon sehr genaue Vorstellungen haben, was aus ihrer Sicht in der Stadt noch verbessert werden könnte. Manches davon ließe sich auch umsetzen, etwa die Anschaffung kleiner Fußballtore für die Spielwiese im Freibad.

Einen Extraplatz für Inlineskater gibt es an den Berufsbildenden Schulen, beantwortete der Bürgermeister eine andere Frage. Weitere Grünflächen gibt es in der Hemke und im Stadtwald Zur Freude. Das frei geräumte Grundstück an der Bramscher Straße werde allerdings nicht als Stadtpark ausgebaut, informierte Klütsch die Grundschüler.

Eigentlich biete Bersenbrück mit den Waldgebieten, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Freibad in zentraler Lage viele attraktive Pluspunkte, stellten die Kinder im Gespräch mit Klütsch fest. Radfahren sei allerdings nicht immer leicht in der Stadt, beschrieben die Kinder ihre Erfahrungen, falsch geparkte Autos auf Radwegen oder rücksichtslose Autofahrer verursachen häufig Probleme.

Dass Graffiti richtig schön sein können, wenn sie gut gemacht sind, auch bei diesem Thema waren sich Bürgermeister und Grundschüler einig. Allerdings dürfen sie nicht ohne Erlaubnis auf irgendwelche Flächen gesprüht werden, das gibt Ärger, stellte Klütsch klar.

Dass die Kinder mit wachen Augen durch ihre Stadt gehen und fahren und sich Gedanken über Verbesserungen machen, sei richtig gut, lobte der Bürgermeister die Viertklässler und bedankte sich für die Anregungen, die er aus den Gesprächen mitnehmen werde. Die Kinder der Klasse 4c waren von der spontanen Reaktion des Bürgermeisters und von seinem Besuch ebenfalls begeistert.