Zum Wohle von Schülern und Eltern agieren

27. November 2013

Pressemitteilung CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Bersenbrück 25. November 2013

Zum Wohle von Schülern und Eltern agieren

CDU-Fraktion schlägt fraktionsübergreifende Gespräche vor
Bersenbrück: Die Schulpolitik ist ein wichtiges und aktuelles Thema in der Samtgemeinde Bersenbrück bzw. im Landkreis Osnabrück: Die Grundschulen sollen bei Bedarf zu Ganztagsschulen umgebaut werden, bei weiterführenden Schulen gibt es einen Abwanderungstrend zu anderen Samtgemeinden und in das nahe Emsland. Viele Eltern sind verunsichert, was das im Einzelnen für ihre Kinder bedeutet. Die CDU-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Bersenbrück schlägt daher fraktionsübergreifende Gespräche vor, um im Sinne der Schüler und Eltern gemeinsam zu agieren. Für die CDU haben der Elternwille und die freie Entscheidung an welche Schule das Kind geht erste Priorität. Die Politik hat für die Elterninteressen entsprechende optimale Rahmenbedingungen vor Ort zu schaffen und diese auch langfristig zu gewährleisten.
Bereits zweimal ist eine Bildungsausschusssitzung der Samtgemeinde ausgefallen, angeblich wegen fehlender Themen. Dies sieht die CDU-Fraktion anders, schließlich sind derzeit viele aktuelle Themen zu bearbeiten bzw. Fragen zu beantworten und daher ist es sehr schade, dass sich nicht der Fachausschuss mit den Themen auseinander setzt. Reizthemen wie „Wiedereinführung von Schuleinzugsbezirken“ oder auch parteipolitische Positionierungen wie “IGS Ankum als Mittelstufen IGS ohne Oberstufe“ werden intern diskutiert, sodass in den Reihen der CDU weiß niemand richtig, wie die anderen Fraktionen damit umgehen und welche Vorarbeit bzw. Festlegungen hinter den Kulissen hier schon getroffen wurden. Jüngst, in der letzten Wirtschaftsausschusssitzung , gab der Samtgemeindebürgermeister Herr Dr. Baier vage Informationen zur möglichen Umgestaltung beider Oberschulstandorte in eine IGS Bersenbrück mit einer Außenstelle in Ankum bekannt. So kann man aus CDU Sicht nicht mit solchen Informationen bzw. möglichen Entwicklungen umgehen. Um kursierenden Gerüchten und Unsicherheiten hier ein Ende zu bereiten, ist es für die CDU-Fraktion wichtig, jetzt endlich gemeinsam an einen Tisch zu kommen, um eine für Schüler und Eltern optimale Lösung auszuarbeiten. Die CDU-Vertreter gehen dabei vorurteilslos an die Aufgabe heran und stehen zu einer gemeinsamen Erarbeitung mit offenem Ergebnis.
Erste Gespräche könnten im Rahmen einer interfraktionellen Sitzung parteiübergreifend zu dem Thema stattfinden, auch mit Vertretern des Landkreises Osnabrück, die als Schulträger z.B. für die Gymnasien/Gesamtschulen zuständig sind und Auftraggeber der Elternbefragung waren und der Samtgemeindeelternrat als Vertretungsgremium der Eltern an den Schulen in der Samtgemeinde. Der CDU-Fraktion ist wichtig, diese Elternbefragung im Hinblick auf die Ergebnisse für die Samtgemeinde Bersenbrück nicht einseitig zu interpretieren und daraus den Bau einer IGS in der Samtgemeinde abzuleiten, denn definitiv sprechen sich die Eltern auch für ein starkes Gymnasium aus. Sicher ist , dass die ständigen öffentlichen Diskussionen einzelner Parteien und Gruppen den Schulstandorten – welche auch immer betroffen sind – eher schaden als nutzen und zu einer Verunsicherung der Eltern führen. Hiervon distanziert sich die CDU-Fraktion deutlich und wünscht sich das gemeinsame Gespräch, um den Eltern künftig etwas mehr Planungssicherheit zu bieten und endlich Ruhe an unseren Schulstandorten in der Samtgemeinde zu erzielen.
Die Bildungslandschaft ist ein zu wichtiges Thema um dieses als Spielball für parteipolitische Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen und funktioniert nur im großen Konsens und somit auch mit der CDU als größte Fraktion im Samtgemeinderat mit fast 50%. Wir alle sind verantwortlich für die Schulstrukturen der nächsten Jahrzehnte, daher steht die CDU für sachliche und strukturierte Gespräche gerne zur Verfügung, die müssen nur von der Mehrheitsgruppe um Dr. Baier auch gewünscht sein!!