16. Oktober 2012

Klimaschutzinitiative des Landkreises Osnabrück

Der Landkreis Osnabrück strebt bis zum Jahr 2030 an, den Strombedarf des Landkreises vollständig aus Erneuerbaren Energien zu decken. Zu diesem Thema hatte der CDU Stadtverband Bersenbrück – Gehrde unter Leitung des 1. Vorsitzenden Axel Meyer zu Drehle eingeladen. Zahlreiche Bürger nutzen die Gelegenheit, um den Ausführungen von Martin Bäumer, MdL und umweltpolitischer Sprecher der CDU Fraktion im Landtag zuzuhören. Ziel sei es, so Bäumer, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weiter zu verbessern. Ein großes Potenzial stecke in der Steigerung der Energieeffizienz sowie die intelligente Vernetzung von unterschiedlichen Energiequellen untereinander. Das Ziel eine CO2 neutrale Region zu schaffen und zeitgleich die Wertschöpfung im Landkreis zu binden, werde nur unter Beteiligung der Bürger vor Ort zu erreichen sein. In der anschließenden Diskussionsrunde wurde erörtert, dass Windenergie aber kein Ticket zum Gelddrucken sei. So würden bereits bestehende Windkraftanlagen mit teilweise bis zu 20% weniger Leistung als zuvor prognostiziert laufen. Bei PV-Anlagen sei dieses Prozentsatz nur bei ca. 5%. Meyer zu Drehle verwies darauf, dass die Gemeinde Gehrde bislang aus ihrem bestehenden Windpark keine Gewerbesteuereinnahmen erzielen konnte. Ferner wiesen Gewerbetreibende aus Gehrde und Bersenbrück auf den schleppenden Baufortschritt in Bezug auf die Sanierung der B214 zwischen Holdorf und Bersenbrück hin. Hier wird eine Vollsperrung für sinnvoll erachtet. Christian Calderone versprach, sich mich Nachdruck beim Straßenverkehrsamt dafür einzusetzen.


Wie sieht die Energiezukunft im Landkreis Osnabrück in Zukunft aus. Darüber referierte Martin Bäumer, MdL (3.v li).
Von Links: Axel Meyer zu Drehle, Christian Calderone, Martin Bäumer, Sascha Dewitz, Ralph-Erik Schaffert, Christian Klütsch.